Arbeit und Soziales

Hier finden Sie Daten zur Arbeitslosigkeit und zur Wirtschaftsleistung in der Metropole Ruhr

Hier finden Sie die aktuellen Arbeitslosenquoten im Ruhrgebiet.

Die Arbeitslosenquoten sowie der Bestand an Arbeitslosen werden monaltich aktualisiert. Auch Daten zur Wirtschaftsleistung in der Metropole Ruhr gemessen als Bruttoinlandsprodukt sowie Daten zum verfügbaren Einkommen und zu Sozialleistungen stellt der Regionalverband Ruhr - abhängig von der Verfügbarkeit der Daten - sowohl für die Ebene der kreisfreien Städte und Kreise als auch für die kreisangehörigen Kommunen zum Download bereit. Diese Daten werden jährlich aktualisiert.

Gut zu wissen

Die Datengrundlagen und Methodik zur Erhebung der Erwerbstätigen, Beschäftigten sowie Pendlerinnen und Pendlern finden Sie unter dem Kapitel: Beschäftigte und Erwerbstätige

Monatlich aktualisierte Daten zur Arbeitslosigkeit in der Metropole Ruhr stehen - sowohl für die Ebene der kreisfreien Städte und Kreise als auch für die kreisangehörigen Kommunen zum Download bereit.

Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt

Arbeitslosenquote in der Metropole Ruhr steigt im Januar 2020 auf 9,0 Prozent

Die Arbeitslosenquote in der Metropole Ruhr steigt von 8,5 Prozent im Dezember 2019 auf 9,0 Prozent im Januar 2020.

Im Januar 2020 sind in der Metropole Ruhr insgesamt 240.624 Personen arbeitslos gemeldet. Dies sind rund 11.000 Personen mehr als im Vormonat (4,8 Prozent) und knapp 1.800 weniger als im Januar 2019 (-0,7 Prozent).

Im Januar 2020 werden in Nordrhein-Westfalen 659.619 Arbeitslose gezählt. Gegenüber dem Vormonat steigt auch hier die Arbeitslosenzahl um gut 35.000 Personen bzw. (5,6 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Arbeitslosenbestand landesweit mit rund 11.000 Personen bzw. (1,8 Prozent) erhöht.

Die Arbeitslosenquote in ganz Nordrhein-Westfalen steigt im Vergleich zum Vormonat von 6,4 Prozent auf 6,8 Prozent. Rechnet man die Metropole Ruhr heraus liegt sie im Januar 2020 bei 5,9 Prozent.

Innerhalb des Ruhrgebiets liegt die Arbeitslosenquote im Ennepe-Ruhr-Kreis mit 5,9 Prozent am niedrigsten. Die höchste Arbeitslosenquote weist Gelsenkirchen mit 13,4 Prozent auf.

 

 

 

 

Wirtschaft

Wirtschaft

Wirtschaftsleistung in der Metropole Ruhr weiter gestiegen

In der Metropole Ruhr belief sich die Summe aller produzierten Güter und erstellten Dienstleistungen (das sog. Bruttoinlandsprodukt) im Jahr 2017 auf insgesamt 163,9 Milliarden Euro. Landesweit lag das Bruttoinlandsprodukt bei 685,2 Milliarden Euro. Die Städte und Kreise der Metropole Ruhr stellen damit knapp ein Viertel (23,9 Prozent) der Wirtschaftskraft Nordrhein-Westfalens.

 

Insgesamt erhöhte sich die Wirtschaftsleistung in der Metropole Ruhr von 2016 (158,9 Milliarden Euro) bis 2017 (163,9 Milliarden Euro) um 3,1 Prozent. Der landesweite Anstieg lag mit 3,2 Prozent nur knapp darüber. Innerhalb der Metropole Ruhr erzielt Duisburg im Vorjahresvergleich (+7,6 Prozent) die höchste Zuwachsrate, im landesweiten Vergleich liegt Duisburg auf Platz 3.  Im Ruhrgebietsvergleich liegt Mülheim an der Ruhr (+7,1 Prozent) auf Platz 2, gefolgt von Dortmund (3,7 Prozent) und dem Kreis Recklinghausen (3,7 Prozent). Den einzigen Rückgang innerhalb der Metropole Ruhr verzeichnet Oberhausen (-2,0 Prozent).

Im Jahr 2017 lag die Wirtschaftsleistung der Metropole Ruhr (gemessen am Bruttoinlandsprodukt) bei 67.728 Euro je Erwerbstätigen. Das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen lag damit um knapp 5.000 Euro unter dem des Landes Nordrhein-Westfalen mit 72.708. Innerhalb der Metropole Ruhr liegt Duisburg mit einem Bruttoinlandsprodukt von 77.215 Euro je Erwerbstätigen auf Platz 1, gefolgt von Essen (74.404 Euro). Am unteren Ende der Skala rangieren die Städte Herne (58.505) und Bottrop (53.825 Euro).

Wirtschaft

Soziales

Soziales

Die Mindestsicherungsquote in der Metropole Ruhr liegt bei 14,9 Prozent

Im Juni 2019 gibt es in der Metropole Ruhr 319.412 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 638.647 Personen.

In 112.556 Bedarfsgemeinschaften (bzw. 35,2 %) lebt mindestens 1 Kind unter 18 Jahren. Insgesamt leben 222.847 Personen unter 18 Jahren im Ruhrgebiet in Bedarfsgemeinschaften.

Am 31.12.2018 gibt es im Ruhrgebiet rund 762.000 Empfänger/innen von sozialen Mindestsicherungsleistungen. Die Mindestsicherungsquote (gemessen an der Gesamtbevölkerung) liegt  im Ruhrgebiet bei 14,9 %. In den Kreisen fällt sie mit 11,5 % deutlich niedriger aus als in den kreisfreien Städten mit 16,7 %.

Die mit Abstand meisten Bezieher von Sozialleistungen erhalten Arbeitslosen bzw. Sozialgeld nach dem SGB II (83,4 %). Weitere 11,7 % beziehen Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII, 3,6 % erhalten Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und 1,4 % beziehen Leistungen nach der sog. Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen nach dem SGB XII.

Soziales

Petra Lessing
Referat Bildung und Soziales
Team Regionale Statistik und Umfragen
lessing@rvr.ruhr
+49 201 2069-6314
Karim Taibi
Referat Bildung und Soziales
Team Regionale Statistik und Umfragen
taibi@rvr.ruhr
+49 201 2069-239