Arbeit und Soziales

Hier finden Sie Daten zur Beschäftigung, Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und zur Wirtschaftsleistung in der Metropole Ruhr

Hier finden Sie die aktuellen Arbeitslosenquoten im Ruhrgebiet.

Die Arbeitslosenquoten sowie der Bestand an Arbeitslosen werden monaltich aktualisiert. Auch Daten zur Wirtschaftsleistung in der Metropole Ruhr gemessen als Bruttoinlandsprodukt sowie Daten zum verfügbaren Einkommen und zu Sozialleistungen stellt der Regionalverband Ruhr - abhängig von der Verfügbarkeit der Daten - sowohl für die Ebene der kreisfreien Städte und Kreise als auch für die kreisangehörigen Kommunen zum Download bereit. Diese Daten werden jährlich aktualisiert.

Gut zu wissen

Die Datengrundlagen und Methodik zur Erhebung der Erwerbstätigen, Beschäftigten sowie Pendlerinnen und Pendlern finden Sie hier:

Die Beschäftigungszahlen im Download

Die Beschäftigtenzahlen steigen auch im Ruhrgebiet seit Jahren. Wie sie sich auf die einzelnen Branchen verteilen oder welche Sektoren besonders umsatzstark sind, können Sie an den demnächst hier zur Verfügung gestellten Daten erkennen.

Auch Zahlen zu Arbeitslosigkeit und Sozialleistungen stellt der Regionalverband Ruhr - abhängig von der Verfügbarkeit der Daten - sowohl für die Ebene der kreisfreien Städte und Kreise als auch für die kreisangehörigen Kommunen zum Download bereit.

Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosenquote im Ruhrgebiet liegt im August 2019 bei 8,9 Prozent

Im August 2019 bleibt die Arbeitslosenquote in der Metropole Ruhr mit 8,9 Prozent stabil.

Im August 2019 sind in der Metropole Ruhr insgesamt 239.930 Personen arbeitslos gemeldet. Dies sind 2.178 Personen mehr als im Vormonat (+1,1 Prozent) und rund 5.530 weniger als im Vorjahresmonat (-2,3 Prozent).

Im August 2019 werden in Nordrhein-Westfalen 656.657 Arbeitslose gezählt. Gegenüber dem Vormonat steigt die Arbeitslosenzahl um 10.747 Personen bzw. (+2,0 Prozent). Im Vergleich zum August 2018 sinkt der Arbeitslosenbestand landesweit um rund 1.153 Personen bzw. (-0,2 Prozent).

Die Arbeitslosenquote in ganz Nordrhein-Westfalen steigt im Vergleich zum Vormonat von 6,6 Prozent auf 6,7 Prozent. Rechnet man die Metropole Ruhr heraus liegt sie bei 5,9 Prozent.

Innerhalb des Ruhrgebiets liegt die Arbeitslosenquote im Ennepe-Ruhr-Kreis mit 5,6 Prozent am niedrigsten. Die höchste Arbeitslosenquote weist Gelsenkirchen mit 13,4 Prozent auf.

 

Arbeitsmarkt

Beschäftigte und Erwerbstätige

Beschäftigte und Erwerbstätige

Beschäftigtenzahl in der Metropole Ruhr weiter gestiegen

Am 30.6.2018 werden in der Metropole Ruhr 1.747.815 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gezählt. Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Zahl der Beschäftigten erneut um gut 39.000 bzw. 2,3 % an.

Seit dem niedrigsten Beschäftigungsstand im Jahr 2006 mit rund 1,47 Millionen Arbeitsplätzen verbucht die Metropole Ruhr im Jahr 2018 Beschäftigungsgewinne in Höhe von knapp 275.000 Stellen bzw. +18,7 %.

Der Beschäftigtenstand von 2018 ist mit 1.747.815 sozialversicherungspflichtigen Jobs der höchste seit dem Jahr 1982.

Nach Branchen betrachtet, werden im Vergleich zum Vorjahr im Bereich „Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen“, wozu z.B. Sekretariats- und Schreibdienste, Call-Center sowie Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter zählen, die meisten neuen Jobs geschaffen (+ 4.252). Es folgt das Sozialwesen mit 3.760 neuen Arbeitslätzen sowie das Gesundheitswesen mit rund 3.100 neue Jobs.

Insgesamt steigt die Zahl der Dienstleistungsbeschäftigten in der Metropole Ruhr von rd. 1,3 Millionen im Jahr 2017 um rund 36.000 bzw. 2,8 % auf aktuell rd. 1,33 Millionen an.

Auch der produzierende Bereich kann Stellenzuwächse von rund 2.900 bzw. 0,7 % verbuchen. Hier werden vor allem im Baugewerbe neue Jobs geschaffen (+3.374). In geringerem Umfang können auch die Wasser-, Abwasser-, und Abfallentsorgung (+806) sowie die Energieversorgung (253) Arbeitsplätze hinzugewinnen. Einbußen verzeichnen dagegen der Bergbau (-1.037) und das Verarbeitende Gewerbe (-483).

Insgesamt steigt die Zahl der Beschäftigten im produzierenden Bereich im Ruhrgebiet von knapp 408.000 im Jahre 2017 um rd. 2.900 Stellen bzw. 0,7 % auf aktuell knapp 411.000.

Heute arbeiten 76 % aller Beschäftigten der Metropole Ruhr im Dienstleistungsbereich und entsprechend 24 % im produzierenden Gewerbe. In Nordrhein-Westfalen ohne die Metropole Ruhr zählen 72 % zu den Dienstleistungsbeschäftigten und 28 % zu den Beschäftigten im produzierenden Gewerbe.

Von Mülheim (-335) abgesehen, nehmen die Beschäftigtenzahlen in allen Städten und Kreisen der Metropole Ruhr im Vergleich zum Vorjahr zu. Dortmund erzielt die mit Abstand höchsten Beschäftigungszuwächse (+ rd. 8.216 bzw. 3,5 %) gefolgt von Essen (+ rd. 5.516 bzw. 2,3 %) und dem Kreis Recklinghausen (+ rd. 4.119 bzw. 2,5 %). In Bottrop fällt die Arbeitsplatzzunahme mit 337 Stellen bzw. 1,0 % am niedrigsten aus.

Beschäftigte und Erwerbstätige

Wirtschaft

Wirtschaft

Wirtschaftsleistung in der Metropole Ruhr weiter gestiegen

In der Metropole Ruhr belief sich die Summe aller produzierten Güter und erstellten Dienstleistungen (das sog. Bruttoinlandsprodukt) im Jahr 2017 auf insgesamt 163,9 Milliarden Euro. Landesweit lag das Bruttoinlandsprodukt bei 685,2 Milliarden Euro. Die Städte und Kreise der Metropole Ruhr stellen damit knapp ein Viertel (23,9 Prozent) der Wirtschaftskraft Nordrhein-Westfalens.

 

Insgesamt erhöhte sich die Wirtschaftsleistung in der Metropole Ruhr von 2016 (158,9 Milliarden Euro) bis 2017 (163,9 Milliarden Euro) um 3,1 Prozent. Der landesweite Anstieg lag mit 3,2 Prozent nur knapp darüber. Innerhalb der Metropole Ruhr erzielt Duisburg im Vorjahresvergleich (+7,6 Prozent) die höchste Zuwachsrate, im landesweiten Vergleich liegt Duisburg auf Platz 3.  Im Ruhrgebietsvergleich liegt Mülheim an der Ruhr (+7,1 Prozent) auf Platz 2, gefolgt von Dortmund (3,7 Prozent) und dem Kreis Recklinghausen (3,7 Prozent). Den einzigen Rückgang innerhalb der Metropole Ruhr verzeichnet Oberhausen (-2,0 Prozent).

Im Jahr 2017 lag die Wirtschaftsleistung der Metropole Ruhr (gemessen am Bruttoinlandsprodukt) bei 67.728 Euro je Erwerbstätigen. Das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen lag damit um knapp 5.000 Euro unter dem des Landes Nordrhein-Westfalen mit 72.708. Innerhalb der Metropole Ruhr liegt Duisburg mit einem Bruttoinlandsprodukt von 77.215 Euro je Erwerbstätigen auf Platz 1, gefolgt von Essen (74.404 Euro). Am unteren Ende der Skala rangieren die Städte Herne (58.505) und Bottrop (53.825 Euro).

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Soziales

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Petra Lessing
Referat Bildung und Soziales
Team Regionale Statistik und Umfragen
lessing@rvr.ruhr
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Karim Taibi
Referat Bildung und Soziales
Team Regionale Statistik und Umfragen
taibi@rvr.ruhr
+49 201 2069-239