Arbeit

Arbeitslosenzahlen und Arbeitslosenquoten für die Metropole Ruhr

Die monatlich veröffentlichten Arbeitslosenzahlen und
-quoten sind gemeindescharf für alle Kommunen des Regionalverbands Ruhr verfügbar. Die Bundesagentur für Arbeit stellt mit den sehr zeitnah erscheinenden Zahlen einen wertvollen Indikator zur Bewertung der aktuellen wirtschaftlichen Situation der Region zur Verfügung.

Die Regionalstatistik Ruhr bereitet jeweils zum Monatsanfang die aktuellsten Daten speziell für das Ruhrgebiet auf.

Gut zu wissen

Informationen zur Erwerbstätigkeit (u.a. nach Branchen) und zu Pendlerbewegungen

Themenseite Erwerbstätige

Wirtschafts- und Innovationsindikatoren

Themenseite Wirtschaft und Innovation​​​​​​​

Aktuelle Arbeitslosenzahlen

Im August 2020 sind in der Metropole Ruhr insgesamt 285.983 Personen arbeitslos gemeldet. Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen, der im April 2020 einsetze, setzte sich weiter fort. Der Anstieg ist jedoch auch saisonal bedingt und fällt deutlich geringer aus als in den Monaten zuvor. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind aber besonders im Vorjahresvergleich deutlich spürbar: Im Vergleich zum Juli 2020 gab es im Ruhrgebiet 2.675 Arbeitslose mehr (0,9 Prozent), im Vergleich zum Vorjahr August 2019 waren es dagegen gut 46.000 (19,2 Prozent) Arbeitslose mehr.

Insgesamt waren in Nordrhein-Westfalen 799.931 Menschen arbeitslos; dies entspricht einer Zunahme um 6.277 Personen (0,8 Prozent) im Vergleich zum Vormonat. Auch hier zeigen sich die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt im Vorjahresvergleich: Im August 2020 sind landesweit 143.274 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im August 2019. Die Zahl der Arbeitslosen ist damit innerhalb eines Jahres um rund 22 Prozent angestiegen.

Die nordrhein-westfälische Arbeitslosenquote liegt entsprechend bei 8,2 Prozent, vor einem Jahr lag sie bei 6,7 Prozent. Auch in der Metropole Ruhr stieg der Wert von 10,5 Prozent im Vormonat auf nunmehr 10,6 Prozent an, vor einem Jahr lag er bei 8,9 Prozent.  Die höchsten Arbeitslosenquoten haben die kreisfreien Städte Gelsenkirchen (16,2 Prozent) und Duisburg (13,0 Prozent) zu verzeichnen. Die Quoten in den vier Kreisen bleiben unterhalb der 10-Prozent-Marke. Mit 7,1 Prozent bzw. 7,3 Prozent weisen die Kreise Wesel und Ennepe-Ruhr-Kreis die ruhrgebietsweit die niedrigsten Arbeitslosenquoten auf, unter den kreisfreien Städten sind es Bottrop (8,8 Prozent) und Mülheim an der Ruhr (9,1 Prozent).

Petra Lessing
Referat Bildung und Soziales
Team Regionale Statistik und Umfragen
lessing@rvr.ruhr
+49 201 2069-6314
Referat Bildung und Soziales
Team Regionale Statistik und Umfragen