Bevölkerung

Wir werden immer mehr - auch in der Metropole Ruhr

Vielfalt hat im Ruhrgebiet Tradition - dies spiegelt sich auch in seinen Einwohnern wider: Hier finden Sie Daten zur Bevölkerung, unter anderem sortiert nach Altersgruppen und Nationalität.

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Die Bevölkerungszahlen im Download

Nach Jahren der Schrumpfung nimmt die Einwohnerzahl in der Metropole Ruhr inzwischen langsam wieder zu. Vielfalt und Alterung der Bevölkerung bleiben wichtige Themen für die zukünftige Entwicklung der Region. Der Zensus 2011 ergab für das Ruhrgebiet noch fast flächendeckend eine niedrigere Einwohnerzahl als bislang auf Grundlage der Volkszählung 1987 angenommen.

In den vergangenen Jahren stieg die Bevölkerungszahl aber wieder an, hauptsächlich durch Zuwanderungsgewinne. Neben Angaben zu Geburten, Sterbefällen und Wanderungen finden Sie hier Daten zur Altersstruktur der Bevölkerung und zu den über 180 im Ruhrgebiet lebenden Nationalitäten.

Entwicklung und Struktur

Entwicklung und Struktur

Entwicklung und Struktur

Bewegung

Bewegung

Bewegung

Nationalitäten

Nationalitäten

Nationalitäten

Zensus 2011

Zensus 2011

Zensus 2011

Bevölkerungsvorausberechnung

Bevölkerungsvorausberechnung

Bevölkerungsvorausberechnung

Haushalte

Haushalte

Rückläufige Zahl großer Haushalte

Mit der Haushaltemodellrechnung 2014 steht erstmals eine zensusbasierte Fortschreibung der Haushalteentwicklung bis zum Zeithorizont 2040 zur Verfügung. Im Ergebnis nimmt die Zahl großer Haushalte in Nordrhein-Westfalen weiter ab, während die Zahl der Ein- und Zwei-Personen-Haushalte zum Teil stark steigt. 

In der Metropole Ruhr sind sowohl die Alterung der Bevölkerung als auch Singularisierungsprozesse bereits weiter fortgeschritten als in vielen anderen Regionen des Landes. Entsprechend weniger stark fällt die Veränderung der Anteile der verschiedenen Haushaltsgrößenklassen an allen Haushalten bis 2040 aus. Bereits 2014 lebten über drei Viertel der Einwohner des Ruhrgebiets in Ein- oder Zwei-Personen-Haushalten. Bis 2040 wird sich der Anteil kleiner Haushalte nur unwesentlich auf rund 79 Prozent erhöhen.

Anders als in vorherigen Modellrechnungen wurde für die Haushaltemodellrechnung bis 2040 ausschließlich eine konstante Variante erstellt; die sogenannte Trendvariante wurde diesmal nicht berechnet. Dies bedeutet, dass die Entwicklung der Haushalte in den Jahren 2012 bis 2014 unter der Annahme gleichbleibender alters- und geschlechtsspezifischer Quoten und ohne Einbezug aktueller Trends fortgeschrieben wurde. Mit Blick auf die stark gestiegenen Zuwanderungszahlen seit 2015 bleibt die reale Entwicklung der Haushalte daher abzuwarten.

Petra Lessing
Referat Bildung und Soziales
Team Regionale Statistik und Umfragen
lessing@rvr.ruhr
+49 201 2069-6314
Karim Taibi
Referat Bildung und Soziales
Team Regionale Statistik und Umfragen
taibi@rvr.ruhr
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