Aktuelles aus der RVR-Regionalstatistik

Leichte Erholung auf dem Arbeitsmarkt in der Metropole Ruhr

Im September 2020 sind in der Metropole Ruhr insgesamt 278.431 Personen arbeitslos gemeldet. Damit kann sich der Arbeitsmarkt in der Metropole Ruhr - trotz der Corona-Pandemie - leicht erholen. Im Vergleich zum Vormonat sinkt die Zahl der Arbeitslosen im September 2020 im Ruhrgebiet um 7.552 Personen (-2,6 Prozent), im Vergleich zum Vorjahr September 2019 sind es dagegen knapp 45.000 (19,2 Prozent) Arbeitslose mehr.

In Nordrhein-Westfalen findet ebenfalls eine Belebung auf dem Arbeitsmarkt statt. Landesweit sind 773.768 Menschen arbeitslos gemeldet; das sind gut 26.000 Personen weniger (-3,3 Prozent) als im Vormonat. Dennoch sind die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt deutlich: Im September 2020 sind landesweit knapp 140.000 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im September 2019. Die Zahl der Arbeitslosen ist damit innerhalb eines Jahres um rund 22 Prozent angestiegen.

Die nordrhein-westfälische Arbeitslosenquote liegt entsprechend bei 7,9 Prozent, vor einem Jahr lag sie bei 6,5 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat sinkt sie um 0,3 Prozent-Punkte.

Auch in der Metropole Ruhr sinkt der Wert von 10,6 Prozent im Vormonat auf nunmehr 10,3 Prozent, vor einem Jahr lag er bei 8,7 Prozent.  

Die höchsten Arbeitslosenquoten haben die kreisfreien Städte Gelsenkirchen (16,0 Prozent) und Duisburg (12,9 Prozent) zu verzeichnen. Die Quoten in den vier Kreisen bleiben unterhalb der 10-Prozent-Marke. Mit 6,9 Prozent bzw. 7,1 Prozent weisen die Kreise Wesel und Ennepe-Ruhr ruhrgebietsweit die niedrigsten Arbeitslosenquoten auf, unter den kreisfreien Städten sind es Bottrop (8,5 Prozent) und Mülheim an der Ruhr (8,9 Prozent).

Petra Lessing
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