Aktuelles aus der RVR-Regionalstatistik

Weiter leichte Erholung auf dem Arbeitsmarkt in der Metropole Ruhr

Im Oktober 2020 sind in der Metropole Ruhr insgesamt 273.009 Personen arbeitslos gemeldet. Damit konnte sich der Arbeitsmarkt in der Metropole Ruhr - trotz der Corona-Pandemie – weiter leicht erholen. Im Vergleich zum Vormonat sank die Zahl der Arbeitslosen im Oktober 2020 im Ruhrgebiet um 5.422 Personen (-1,9 Prozent), im Vergleich zum Vorjahr Oktober 2019 waren es dagegen gut 43.000 (18,8 Prozent) Arbeitslose mehr.

In Nordrhein-Westfalen findet ebenfalls eine Belebung auf dem Arbeitsmarkt statt. Landesweit sind 756558 Menschen arbeitslos gemeldet; das sind gut 17.000 Personen weniger (-2,2 Prozent) als im Vormonat. Dennoch sind Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt deutlich: Im Oktober 2020 sind landesweit rund 130.000 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im Oktober 2019. Die Zahl der Arbeitslosen ist damit innerhalb eines Jahres um rund 21 Prozent angestiegen. 
Die nordrhein-westfälische Arbeitslosenquote liegt entsprechend bei 7,7 Prozent, vor einem Jahr lag sie bei 6,4 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat sinkt sie um 0,2 Prozent-Punkte. 
Auch in der Metropole Ruhr sinkt der Wert von 10,3 Prozent im Vormonat auf nunmehr 10,1 Prozent an, vor einem Jahr lag er bei 8,6 Prozent.  

Die höchsten Arbeitslosenquoten haben die kreisfreien Städte Gelsenkirchen (15,6 Prozent) und Duisburg (12,7 Prozent) zu verzeichnen. Die Quoten in den vier Kreisen bleiben unterhalb der 10-Prozent-Marke. Mit 6,8 Prozent bzw. 6,9 Prozent weisen die Kreise Wesel und der Ennepe-Ruhr ruhrgebietsweit die niedrigsten Arbeitslosenquoten auf, unter den kreisfreien Städten sind es Bottrop (8,5 Prozent) und Mülheim an der Ruhr (8,7 Prozent).
 
 

Petra Lessing
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