Aktuelles aus der RVR-Regionalstatistik

Arbeitslosenquote in der Metropole Ruhr sinkt im März auf 10,2 Prozent

Im März 2021 sind in der Metropole Ruhr insgesamt 274.378 Personen arbeitslos gemeldet. Damit sinkt Arbeitslosenzahlen in der Metropole Ruhr - trotz der Corona-Pandemie - im Vergleich zum Februar 2021 um 4.125 Personen bzw. um -1,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind es dagegen 38.273 (+16,2 Prozent) Arbeitslose mehr.

Auch in Nordrhein-Westfalen sinkt die Zahl der Arbeitslosen im März 2021 gegenüber dem Vormonat um 13.863 bzw. -1,8 Prozent.

Landesweit sind knapp 760.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt zeigen sich jedoch deutlich im Vorjahresvergleich: Im März 2021 sind landesweit gut 108.000 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im Februar 2020. Die Zahl der Arbeitslosen ist damit innerhalb eines Jahres um knapp 17 Prozent angestiegen.

Die nordrhein-westfälische Arbeitslosenquote liegt bei 7,7 Prozent, vor einem Monat lag sie bei 7,9 Prozent und vor einem Jahr bei 6,7 Prozent.

In der Metropole Ruhr liegt die Arbeitslosenquote bei 10,2 Prozent, vor einem Monat lag sie bei 10,3 Prozent und vor einem Jahr bei 8,8 Prozent. 

Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichnen die kreisfreien Städte Gelsenkirchen (15,6 Prozent) und Duisburg (12,6 Prozent). Die Quoten in den vier Kreisen bleiben unterhalb der 10-Prozent-Marke. Mit 6,8 Prozent bzw. 7,0 Prozent weisen die Kreise Wesel und der Ennepe-Ruhr ruhrgebietsweit die niedrigsten Arbeitslosenquoten auf. Unter den kreisfreien Städten sind es Bottrop (8,6 Prozent) und Mülheim an der Ruhr (9,0 Prozent).

Petra Lessing
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