Aktuelles aus der RVR-Regionalstatistik

Frauen pflegen in der Metropole Ruhr

Am 8. März ist Weltfrauentag! Frauen sind in der Metropole Ruhr leicht, aber messbar in der Mehrheit. Der Frauenanteil an der Gesamtbevölkerung lag zum 31.12.2020 bei 51,1 Prozent. Über alle Altersgruppen hinweg ist das Geschlechterverhältnis nahezu ausgeglichen.

Die durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen liegt aber laut Landeszentrum für Gesundheit NRW – je nach Stadt oder Kreis – um rund vier Jahre höher als die von Männern. Ab dem 57. Lebensjahr sind Frauen im Ruhrgebiet daher in der Mehrheit. Bei den Hochaltrigen ab 90 Jahren entfallen auf einen Mann schließlich rund 2,7 gleichaltrige Frauen.

Altersrelevante Themen wie beispielsweise Pflegebedürftigkeit betreffen daher in verstärktem Maße Frauen. Im Mittel der elf kreisfreien Städte und vier Kreise der Metropole Ruhr leben in der Region rund 50 Pflegebedürftige im Alter von 65 Jahren und mehr je 1.000 Einwohner (Datenstand: 15.12.2019). Dies entspricht in etwa dem Landeswert.

Je 1.000 Personen im Alter von 65 Jahren und mehr stehen im Regionsmittel 49 stationäre Vollzeitpflegeplätze zur Verfügung. Die Versorgungslage ist damit in der Region etwas besser als im Landesmittel (dort sind es 47 Pflegeplätze). In den stationären Pflegeheimen in der Region arbeiten insgesamt rund 53.600 Personen – übrigens, wie in den meisten Gesundheits- und Pflegeberufen, ebenfalls überwiegend Frauen.

Kontakt

Karim Taibi
Referat Bildung und Soziales
Team Regionale Statistik und Umfragen
taibi@rvr.ruhr
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