Aktuelles aus der RVR-Regionalstatistik

Ruhrgebietshochschulen steigern Ausgaben für Forschung und Lehre um fünf Prozent

Im Jahr 2019 haben die Ruhrgebietshochschulen insgesamt rund 2,37 Milliarden Euro für Forschung und Lehre ausgegeben - fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Im NRW-Schnitt stiegen die Ausgaben um vier Prozent. Das zeigt eine Auswertung des Statistik-Teams des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Grundlage der Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW.

Den Ausgaben standen Einnahmen in Höhe von rund 666 Millionen Euro und Zuweisungen und Zuschüsse durch den jeweiligen Hochschulträger in Höhe von rund 1,7 Milliarden Euro gegenüber. Etwas mehr als die Hälfte der Einnahmen (345 Millionen Euro) wurden durch Drittmittel erzielt. Die mit Abstand höchsten Einnahmen, rund 175 Millionen Euro, generierte die private Hochschule für Ökonomie und Management in Essen, dies allerdings mit Standorten in ganz Nordrhein-Westfalen. Unter den staatlichen Hochschulen in der Metropole Ruhr konnte die Ruhr-Universität Bochum mit rund 132 Millionen Euro die höchsten Einnahmen erzielen.

Besonders dynamisch gestaltete sich die Entwicklung bei den medizinischen Einrichtungen der Ruhrgebiets-Unis. Während die Einnahmen aller medizinischen Hochschuleinrichtungen in Nordrhein-Westfalen um rund elf Prozent wuchsen, stiegen die Einnahmen in der Metropole Ruhr um fast 42 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Ursache dafür war ein besonders deutlicher Anstieg der Einnahmen im Fachbereich Medizin der Universität Duisburg-Essen und des Uniklinikums Essen, dessen Anteil an allen Einnahmen und Ausgaben der medizinischen Einrichtungen im Ruhrgebiet weit über 90 Prozent liegt.

Petra Lessing
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