Aktuelles aus der RVR-Regionalstatistik

Zahl der ausländischen Staatsangehörigen in der Metropole Ruhr um zwei Prozent angestiegen

Zum 31.12.2020 lebten in der Metropole Ruhr insgesamt 872.185 Menschen mit ausschließlich ausländischer Staatsbürgerschaft, rund 2 Prozent mehr als Ende 2019 (850.225).
Die meisten in der Region lebenden Ausländerinnen und Ausländer – rund 68,2 Prozent bzw. 594.775 Personen – stammen aus einem anderen europäischen Land.
 
Nach einzelnen Staatsangehörigkeiten betrachtet stellen die Menschen mit türkischer Nationalität die größte Gruppe. Ihr Anteil an allen ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern beträgt rund 23,1 Prozent (201.395 Personen). Auf den Plätzen zwei und drei folgen syrische (11,7% bzw. 101.705 Personen) sowie polnische (7,2% bzw. 3,055 Personen) Staatsangehörige.
 
Die größten absoluten Zuwächse im Vergleich zu Ende 2019 entfielen auf syrische (+ 8.665), rumänische (+ 4.530) und bulgarische (+ 4.430) Staatsangehörige. Die stärksten Rückgänge entfielen auf Menschen türkischer (- 1.935), chinesischer (- 1.295) und iranischer (- 230) Nationalität.

Das Ausländerzentralregister erfasst Menschen, die seit mehr als drei Monaten in Deutschland leben und ausschließlich über eine ausländische Staatsbürgerschaft verfügen. Aus Geheimhaltungsgründen erfolgt die Angabe der absoluten Zahlen stets gerundet.

Petra Lessing
Referat Bildung und Soziales
Team Regionale Statistik und Umfragen
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Karim Taibi
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