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RVR verlegt Teil des RuhrtalRadwegs zwischen Mülheim und Oberhausen an den Fluss

Oberhausen/Mülheim. Der RuhrtalRadweg zwischen Mülheim und Oberhausen ist näher ans Wasser gerückt: Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat das Teilstück mit neuem Streckenverlauf ans östliche Ruhrufer gelegt. Insgesamt 16 Wochen hat der RVR an dem 1.100 Meter langen Abschnitt zwischen der Steinkampstraße in Mülheim bis zum Ruhrpark in Oberhausen gebaut. Heute (14. November) eröffnen RVR-Beigeordnete Nina Frense, Beigeordnete Sabine Lauxen von der Stadt Oberhausen und Referatsleiter Klaus Beisiegel von der Stadt Mülheim an der Ruhr den asphaltierten Rad- und Fußweg.

Dazu Nina Frense: „Unsere Investitionen in den Ausbau des regionalen Radwegenetzes unterstützen nicht nur den Radtourismus, sondern auch den Alltagsradverkehr. Wir wollen mehr Menschen dazu bewegen, das Rad als klimaschonendes Verkehrsmittel zu nutzen. Mit naturverträglichen Infrastrukturen im urbanen Raum werden wir diese Region lebenswerter und ökologisch fit für die Zukunft machen.“

Der kombinierte Rad- und Fußweg führt von der Steinkampstraße in Mülheim in nördliche Richtung unter der A40-Brücke durch, vorbei am Freibad am Ruhrstadion bis zur Stadtgrenze nach Oberhausen. Dort verläuft die Verbindung entlang des Deiches am Oberhausener Ruhrpark. Vor der nächsten Eisenbahnbrücke ist die Strecke über den Deich und den dahinterliegenden Ruhrpark in östlicher Richtung an die Speldorfer Straße angeschlossen.

Das neue Teilstück des RuhrtalRadwegs ist drei Meter breit. Der Straßenabschnitt zwischen „Am Ruhrufer“ und Speldorfer Straße in Oberhausen ist in der Bahnunterführung als Fahrradstraße ausgewiesen.

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 750.000 Euro. Das Projekt wurde über das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) NRW zu achtzig Prozent gefördert. Die verbleibenden zwanzig Prozent sind Eigenmittel des RVR.

240 Kilometer langes Radfahrvergnügen

Der 240 Kilometer lange RuhrtalRadweg erfreut sich großer Beliebtheit. In diesem Jahr wurde der Radfernweg von Winterberg im Sauerland bis Duisburg in der Metropole Ruhr zum vierten Mal in Folge durch den ADFC als zertifizierte Qualitätsradroute ausgezeichnet. Der Bau des neuen Abschnitts, der Radfahrerinnen und Radfahrer näher an die Ruhr heranführt, bedeutet für die Route eine erhebliche Qualitätssteigerung und eine weitere Aufwertung.

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rwp.rvr.ruhr

Online-Redaktion
Team Medien und Internet