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RVR-Planungsausschuss gibt grünes Licht für neue Wohnbauflächen in Breckerfeld

Der RVR-Planungsausschuss hat in seiner Sitzung am 20. Mai 2020 über eine Regionalplanänderung zur Erweiterung des allgemeinen Siedlungsbereiches (ASB) in der Hansestadt Breckerfeld beraten.

Der Fachausschuss empfiehlt der RVR-Verbandsversammlung, in der Sitzung am 15. Juni den Aufstellungsbeschluss für die Planänderung zu fassen und das formelle Verfahren abzuschließen. Damit werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für ein neues Wohnbaugebiet am östlichen Stadtrand von Breckerfeld geschaffen.

Da maßgebliche Siedlungsflächenreserven in Breckerfeld nicht mehr zur Verfügung stehen, hat die Stadt beantragt, die im Regionalplan für die Wohnbebauung vorgesehenen Festlegungen am östlichen Stadtrand zu erweitern.

Diese Änderung des Regionalplanes ist erforderlich, um zeitnah im Rahmen der Bauleitplanung neue Wohnbauflächen zwischen Friedhof und Kleingartenanlage an der Klevinghauser Straße ausweisen zu können.

"Ausreichend Wohnraum zur Verfügung stellen zu können, spielt eine entscheidende Rolle für die Attraktivität unserer Region. Deshalb ist es wichtig, auch die Entwicklung kleinerer Städte der Metropole Ruhr bestmöglich zu unterstützen", so Karola Geiß-Netthöfel, RVR-Regionaldirektorin.

Der RVR als Regionalplanungsbehörde hat hierzu ein Änderungsverfahren mit umfassender Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. Im Rahmen dieses Verfahren hatten nicht nur die benachbarten Kommunen, Fachbehörden und Verbände Gelegenheit sich zu äußern, sondern auch die betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Der RVR hat sich mit den vorgebrachten Argumenten auseinandergesetzt, um bei entgegenstehenden Interessen möglichst einen Kompromiss zu finden.

Die Verfahrensunterlagen zur Öffentlichkeitsbeteiligung vom 18. November 2019 bis 28. Januar 2020 können hier eingesehen werden:

Verfahrensunterlagen Breckerfeld

Online-Redaktion
Team Medien und Internet