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NEUE BRÜCKE ÜBER BERTHOLD-BEITZ-BOULEVARD IN ESSEN

RVR, Land NRW und Stadt eröffnen neue Brücke als Teil des Radschnellweges RS1.

Die längste Fuß- und Radwegbrücke in NRW, die ohne Stützpfeiler auskommt, ist nun befahr- und begehbar. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat das 82 Meter lange neue Bauwerk zwischen Krupp-Park und der Universität Essen auf der ehemaligen Trasse der Rheinischen Bahn (dem späteren Radschnellweg Ruhr oder RS1) gebaut.

Mit Hilfe der Förderung des Landes NRW und Eigenmitteln konnte dieser wichtige Lückenschluss über den stark frequentierten Berthold-Beitz-Boulevard in Essen realisiert werden.

"Die Landesregierung stärkt das Fahrrad als klimafreundliches Verkehrsmittel für eine bessere, sichere und saubere Mobilität. Dank E-Bikes und Pedelecs wird das Fahrrad auch zu einem Verkehrsmittel für Pendler, weil auch längere Strecken bequem zurückgelegt werden können. Dazu braucht es eine bessere Infrastruktur. Mit der neuen Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard schließen wir eine wichtige Lücke auf dem RS1", bekräftigte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der heutigen Eröffnung.

RVR-Direktorin Karola Geiß-Netthöfel betonte: "Das moderne, künstlerisch inszenierte Bauwerk ist ein Aushängeschild für das regional-touristische Konzept der Metropole Ruhr. Gleichzeitig stärkt es als wichtiger Baustein des Radschnellwegs Ruhr den Alltagsradverkehr in unserer Region. Wir werden die umweltfreundliche Mobilität weiter ausbauen und damit die Lebensqualität entscheidend verbessern."  

Die neue Stahlbrücke kann auf mehr als sechs Metern Breite genutzt werden. Sie kommt ohne Mittelstütze aus, damit der vorhandene Mittelstreifen künftig auch als Straßenbahntrasse dienen kann. Die Brücke ist als Verbundkonstruktion mit Stahlbetonwiderlagern und Stahlverbundfertigteilen besonders wartungsarm. Über 1.500 Kubikmeter Beton, rund 280 Tonnen Stahl und 2.700 Kopfbolzendübel wurden eingebaut. Anerkannte Graffiti-Künstler haben das Bauwerk mit naturnahen Motiven und Farben in Szene gesetzt 

Die Kosten für Planung und Bau belaufen sich auf rund 3,1 Millionen Euro. Das Land NRW übernimmt 80 Prozent der Aufwendungen im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP). Der Regionalverband Ruhr steuert Eigenmittel in Höhe von 600.000 Euro bei. 

Weitere Infos:

www.rwp.rvr.ruhr

Online-Redaktion
Team Medien und Internet