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Bochumer Mediziner entwickeln psychiatrische Patientenverfügung

Bochum (idr). Ein Team des Bochumer Instituts für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin an der Ruhr-Universität Bochum hat eine Vorlage für eine psychiatrische Patientenverfügung entwickelt. Hier können Menschen in einer Situation, in der sie einwilligungsfähig sind, festlegen, welche Behandlungen sie während einer psychischen Krise wünschen und welche nicht. Es ist die einzige existierende Vorlage in Deutschland, an deren Entstehung sowohl betroffene Menschen als auch andere zentrale Interessengruppen aktiv mitgewirkt haben. Sie soll als Pendant zur Patientenverfügung für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen verstanden werden und ist jetzt frei im Psychiatrie-Verlag erhältlich.

 

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

 

Weitere Informationen: forschen-und-teilen.de/wp-content/uploads/2025/12/SALUS-Patientenverfuegung.pdf

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Dr. Matthé Scholten, Telefon: 0234/3228628, E-Mail: matthe.scholten[at]ruhr-uni-bochum.de

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