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Fünf Zukunftsgärten, zehn Städte, eine Route: Neuer IGA-Radweg vorgestellt

Ruhrgebiet (idr). Auf's Rad schwingen, in die Pedale treten und die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet erkunden: Das geht mit dem neu konzipierten IGA-Radweg. Er verbindet alle fünf Zukunftsgärten und führt durch insgesamt zehn Städte zwischen Duisburg und Lünen. Entlang der 100 Kilometer langen Strecke haben Radfahrer die Chance, die Vielfalt des Ruhrgebiets zu entdecken – von Industriekultur über renaturierte Flusslandschaften und urbane Parks bis hin zu touristischen Highlights wie Zeche Zollverein, Zoom Erlebniswelt oder Halde Hoheward. Die IGA 2027 Ruhrgebiet hat heute (30. Juli) gemeinsam mit der Stadt Lünen, der Emschergenossenschaft, dem Regionalverband Ruhr (RVR) und der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) den neuen IGA‑Radweg vorgestellt.

 

Der Radweg ist ein zentraler Bestandteil des Mobilitätskonzepts der IGA 2027 und bleibt als Infrastruktur für klimafreundliche Mobilität, Freizeit und Tourismus erhalten. IGA-Geschäftsführer Horst Fischer betont: "Die neue Verbindung bleibt dauerhaft bestehen und schafft einen echten Mehrwert für die Menschen im Ruhrgebiet sowie für Gäste aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland."

 

Die Strecke verknüpft überwiegend bestehende Radwege wie den Ruhrtalradweg, die Rheinische Bahn, den Nordsternweg und den Emscher Weg. Einzelne Abschnitte dieser Radwege wurden ergänzend neu gebaut oder aufgewertet – darunter der Grüne Ring in Duisburg, Teilbereiche der Rheinischen Bahn in Essen sowie neue Streckenabschnitte zwischen Gelsenkirchen und Dortmund. In Lünen und Bergkamen entstand in den vergangenen Monaten ein komplett neuer IGA‑Radweg.

 

Eine zentrale Rolle spielt bei der Wegeführung das vom RVR entwickelte und realisierte Knotenpunktnetz. Für die IGA wurden rund 30 Kilometer an zusätzlichen Abschnitten aufgenommen und in die landesweite Beschilderung integriert – darunter ein längerer Abschnitt des Emscher Weges in Dortmund, im Kreis Recklinghausen und an der Grenze zu Gelsenkirchen. Insgesamt umfasst das Netz inzwischen rund 310 Knotenpunkte auf etwa 1.530 Kilometern. "Es ist somit der ideale Begleiter, um im kommenden Jahr die vielen neuen und umgestalteten Gärten der IGA zu entdecken", sagt Maria Wagener, Leiterin des Referates Mobilität beim RVR.

 

Der IGA-Radweg richtet sich gleichermaßen an Besucherinnen und Besucher der IGA 2027, an Familien sowie an Touristen aus dem In- und Ausland. Viele Streckenabschnitte verlaufen überwiegend flach auf eigenständigen Radwegen und mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Die Route eignet sich deshalb für mehrtägige Touren und für individuelle Tagesausflüge. Mit dem IGA-Radweg unterstreicht die Internationale Gartenausstellung 2027 ihren Anspruch, nachhaltige Mobilität als selbstverständlichen Bestandteil einer modernen Gartenschau zu verstehen.

 

Infos: https://www.iga2027.ruhr

Pressekontakt: IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH, Jascha Habeck, Telefon: 0201/56576944, E-Mail: presse[at]iga2027.ruhr

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