Essen (idr). Der Preis der Deutschen Hochschulmedizin 2025 geht an die internationale Initiative "Promise" unter der Federführung der Universitätsmedizin Essen. Sie hat eine Methode entwickelt, um mit hochgenauer Bildgebung den Verlauf von Prostatakrebs präziser vorherzusagen und Therapien individueller zu steuern.
Prostatakrebs ist mit jährlich rund 65.000 Neuerkrankungen die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland. Für Mediziner ist es eine Herausforderung, den Verlauf frühzeitig und abhängig von der Aggressivität richtig einzuschätzen. Das "Promise"-Team nutzte für die Risikobewertung ein hochmodernes Bildgebungsverfahren. In einer der größten Studien weltweit wertete es Bilddaten von mehr als 15.000 Patienten aus und entwickelte eine Methode, mit der sich individuelle Risikoprofile präziser bestimmen lassen. Auch international gilt die Methode inzwischen als Standard.
Der Preis der Deutschen Hochschulmedizin geht an innovative Forschungsprojekte mit hoher Relevanz für die Patientenversorgung. Die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 26. November verliehen.
Infos: https://www.promise-pet.org
Pressekontakt: Universitätsklinikum Essen, Prof. Dr. Wolfgang Fendler, E-Mail: Wolfgang.Fendler[at]uk-essen.de