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Rat der Stadt Essen beschließt Zukunftskonzept für Theater und Philharmonie Essen

Essen (idr). Der Rat der Stadt Essen hat zur Sicherung der Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP) ein Zukunftskonzept beschlossen, das auf organisatorische und wirtschaftliche Optimierungen setzt. Alle fünf künstlerischen Sparten sollen erhalten bleiben. Zuvor waren größere künstlerische Einschnitte oder die Aufgabe des Schauspiels als Sparte geprüft worden. Diese Pläne wurden zugunsten eines moderateren Reformkurses verworfen.

 

Vor einem Jahr hatte der Rat beschlossen, ein Maßnahmenkonzept zur Kostensenkung, Restrukturierung und Ausrichtung der TUP erarbeiten zu lassen. Mit der Untersuchung wurde die Beratungsgesellschaft actori GmbH beauftragt. Deren Analyse bestätigt die kulturelle Bedeutung der TUP, stellt aber auch strukturelle und wirtschaftliche Probleme fest. Ohne Gegenmaßnahmen entsteht bis zur Spielzeit 2030/31 eine erhebliche Finanzierungslücke.

 

Neben allgemeinen organisatorischen Verbesserungen wurden verschiedene Maßnahmen zur wirtschaftlichen Stabilisierung geprüft. Dazu gehören Anpassungen im Spielbetrieb, Maßnahmen zur Steigerung der Ticketeinnahmen, zusätzliche Vermietungs- und Drittmittelaktivitäten sowie strukturelle Verbesserungen im Personal- und Finanzmanagement. Das Konzept setzt auf schrittweise Effizienzsteigerungen sowie sozialverträgliche Personalmaßnahmen. Für den Fall zusätzlicher finanzieller Anforderungen soll der TUP zudem eine einmalige Kapitaleinlage von bis zu fünf Millionen Euro aus dem Haushalt 2027 ermöglicht werden.

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