Aktuelles

Rückkehrprogramm holt zwei Spitzentalente an die Universität Duisburg-Essen

Essen/Duisburg (idr). Zwei Spitzen-Nachwuchswissenschaftler im Bereich Future Computing kommen im Rahmen des NRW-Rückkehrprogramms an die Universität Duisburg-Essen: Dr. Juba Bouaziz arbeitete vorher an der University of Tokyo. Er entwickelt Quantenmaterialien für zukünftige Computerarchitekturen. Sein interdisziplinärer Ansatz integriert einen computergestützten Prozess, bei dem neue Materialien virtuell entworfen und ihre Eigenschaften vorhersagbar werden. Dr. Erna Wieduwilt beschäftigt sich bislang an der University of Southern Denmark mit der enzymatischen Plastikdegradation mittels computergestützter Methoden. Dabei geht es um die Zersetzung von schwer abbaubaren Kunststoffen in wiederverwertbare Bausteine durch den Einsatz von Enzymen. Ihre Arbeit kann die Grundlage für nachhaltigere Recycling- und Entsorgungstechnologien bilden.

 

Beim Rückkehrprogramm macht die Landesregierung im Ausland tätigen Wissenschaftlern das Angebot, ihre Forschung in Nordrhein-Westfalen fortzusetzen. Jährlich werden zukunftsweisende Forschungsfelder als Themenschwerpunkt gesetzt. In diesem Jahr stand Future Computing im Mittelpunkt. Ausgewählt wurden insgesamt drei Wissenschaftler. Dr. Alexander van Meegen wechselt von der École Polytechnique Fédérale de Lausanne an die RWTH Aachen. Die Verhandlungen mit den Wunschuniversitäten führen die Nominierten selbst. Das Land fördert sie über fünf Jahre mit insgesamt 3,75 Millionen Euro.

 

Infos: http://www.rueckkehrprogramm.nrw.de

Pressekontakt: NRW-Wissenschaftsministerium, Pressestelle, Telefon: 0211/896-4790, E-Mail: presse[at]mkw.nrw.de

Regionalverband Ruhr

info[at]rvr.ruhr
+49 201 2069-0