Ruhrgebiet (idr). Das Ruhrgebiet darf sich weiterhin "Faire Metropolregion" nennen. Fairtrade Deutschland hat die Auszeichnung für weitere zwei Jahre bestätigt und das langjährige Engagement von Kommunen, Zivilgesellschaft und Politik für Fairen Handel und faire Beschaffung erneut gewürdigt.
Laut des Netzwerks Faire Metropole Ruhr, das den fairen Gedanken in Kommunen der Region bündelt und stärkt, leben im Ruhrgebiet bereits über 4,5 Millionen Menschen in einer Fairtrade-Town oder einem Fairtrade-Kreis.
"Fairer Handel und nachhaltige Beschaffung sind zentrale Bausteine einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung und finden im Ruhrparlament breite Unterstützung", sagte Dr. Frank Dudda, Vorsitzender der Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr und Oberbürgermeister der Stadt Herne, beim Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern des Bündnisses.
Mit der erneuten Titelvergabe wird die enge Verbindung zwischen der Fairen Metropole Ruhr und dem Regionalverband Ruhr (RVR) unterstrichen. Das Ruhrparlament hatte bereits Beschlüsse zur stärkeren Berücksichtigung nachhaltiger und fairer Kriterien in der Beschaffung gefasst und sieht in der Fairen Metropole Ruhr einen wichtigen Partner für Austausch, Orientierung und Praxisbeispiele.
Begleitend zur Titelverlängerung stellt die Faire Metropole Ruhr ihre aktuelle Broschüre "Wie wollen wir morgen leben?" vor. Sie ist im Rahmen der Kooperation mit der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet entstanden.
Infos: https://www.faire-metropole-ruhr.de
Pressekontakt: Netzwerk Faire Metropole Ruhr e.V., Dirk Heitlindemann, Telefon: 0176/47521400, E-Mail: d.heitlindemann[at]faire-metropole.ruhr