Duisburg/Salzgitter (idr). Die Duisburger Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) werden künftig eine 100-prozentige Tochter der Salzgitter AG. Die beiden Mitgesellschafter Thyssenkrupp Steel Europe und Vallourec haben sich aus dem gemeinsamen Joint Venture zurückgezogen. Gestern wurden die Verträge unterzeichnet. Über die Details der Einigung haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.
Die Stahlproduktion am Traditionsstandort bleibt damit erhalten. Die Salzgitter AG plant in Duisburg die Investition in einen Elektrolichtbogenofen, um die HKM zukunftsfähig zu machen und die CO2-Emissionen der Stahlproduktion langfristig um 90 Prozent zu senken. Der Konzern hat auch angekündigt, dass von aktuell 3.000 Mitarbeitenden nur 1.000 langfristig beschäftigt bleiben. Außerdem ist eine Reduzierung der Rohstahlmenge auf zwei Millionen Tonnen pro Jahr geplant.
Informationen: https://www.thyssenkrupp-steel.com
Pressekontakt: Thyssenkrupp Steel Europe, Mark Stagge, Telefon: 0203/52-25159, E-Mail: mark.stagge[at]thyssenkrupp-steel.com; Salzgitter AG, Thorsten Möllmann, Telefon: 05341/212300, E-Mail: moellmann.t[at]salzgitter-ag.de