Düsseldorf/Ruhrgebiet (idr). Die regionale Wirtschaftsleistung im Ruhrgebiet ist gestiegen: Für das Jahr 2023 verzeichnete das Statistische Landesamt IT.NRW hier ein Plus von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei gibt es deutliche regionale Unterschiede in der Wirtschaftsentwicklung: So zählen Mülheim an der Ruhr (+11,3 Prozent) und Herne (+9,9 Prozent) zu den NRW-Städten mit den landesweit höchsten Zuwachsraten. Maßgebliche Wachstumsimpulse kamen hier aus dem Produzierenden Gewerbe. Auch die NRW-weit niedrigsten Werte finden sich im Ruhrgebiet: Bochum erreichte ein Plus von 0,1 Prozent, für Hagen (−0,4 Prozent) und Duisburg (−2,8 Prozent) ging die Wirtschaftsleistung zurück. Hier trug das Verarbeitende Gewerbe zum negativen Ergebnis bei. NRW-weit ist die Wirtschaftsleistung um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen.
Die Ergebnisse basieren auf Berechnungen im Rahmen der Generalrevision 2024. Die ausgewiesenen Veränderungsraten sind nicht preisbereinigt und bilden somit nicht die realen Entwicklungen ab. Als Anhaltspunkt kann das Ergebnis für NRW insgesamt dienen, das 2023 einen preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von −1,3 Prozent (nominal 5,5 %) aufwies.
Unter https://www.it.nrw/nrw-regionale-wirtschaftsleistung-2023-fast-allen-kreisen-und-kreisfreien-staedten-gestiegen-127954 stehen alle Ergebnisse.
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