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RVR konkretisiert Zeitplanung für Regionalplan Ruhr

Essen (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) erarbeitet derzeit auf Beschluss der Verbandsversammlung den neuen einheitlichen Regionalplan Ruhr für das gesamte Ruhrgebiet.

Auf Grund der Vielzahl der Stellungnahmen sowie der unzureichenden personellen Ausstattung der Regionalplanung im RVR teilte die Verbandsleitung am vergangenen Freitag (13. September) mit, dass der Zeitplan für die Aufstellung des Plans angepasst werden muss. Der Regionalplan Ruhr soll demnach in der ersten Hälfte der neuen Wahlperiode fertig gestellt werden. Die im September 2020 erstmals direkt gewählte Verbandsversammlung wird diesen dann beschließen.

Der Planungsausschuss des RVR hat in seiner heutigen Sitzung (18. September) über den angepassten Zeitplan für die Aufstellung des Regionalplans Ruhr diskutiert. Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel machte deutlich, dass der neue Zeitplan keinen Stillstand bedeutet: "Die Metropole Ruhr bleibt in Sachen Planung weiter handlungsfähig. Der RVR wird neben der Erarbeitung des einheitlichen Regionalplans für das gesamte Ruhrgebiet verstärkt die Regionalplanänderungsverfahren der Kommunen durchführen."

Bottrops Oberbürgermeister Bernd Tischler fasst die Diskussion zusammen: "Der Planungsausschuss beim Regionalverband Ruhr sendet ein starkes Signal an die Kommunen im Ruhrgebiet. Wichtige Investitionsentscheidungen bei Gewerbeansiedlung, Bauvorhaben und Klimaschutz können auch in naher Zukunft durch entsprechende Regionalplanänderungsverfahren getroffen werden. Damit haben die Städte weiter Planungssicherheit."

Die Vertreterin der Landesplanungsbehörde, Dr. Alexandra Renz, hat in der Sitzung bekräftigt, den RVR im Verfahren zu unterstützen. In Kürze werden entsprechende Gespräche mit dem zuständigen Ministerium geführt.

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Online-Redaktion
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