So machen wir das Ruhrgebiet zu einer Einheit

Seit seiner Gründung als Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk 1920 (SVR) besteht die Aufgabe des heutigen Regionalverbandes Ruhr (RVR) unter anderem darin, die Zersiedelung des Ruhrgebiets zu verhindern und seine Mitgliedskommunen als regionale Einheit auftreten zu lassen. Die Verbandsversammlung des RVR, kurz Ruhrparlament genannt, wird im Jahr 2020, 100 Jahre nach Gründung des Verbandes, erstmals direkt von den Bürger*innen gewählt. Damit erhält das Ruhrparlament eine hohe Legitimation und eine besondere Bedeutung als regionale Kraft.

Als Einheit aufzutreten, bedeutet für den RVR auch, politisch relevante Themen in konstruktiver Auseinandersetzung zu bewerten, zu entwickeln und gemeinsame Standpunkte zu ermitteln. Hierfür ist in erster Linie das Ruhrparlament mit den Vertreter*innen aus den elf kreisfreien Städten und den vier Kreisen zuständig. Darüber hinaus treffen die Oberbürgermeister und Landräte der Region zu unterschiedlichen Themen in regelmäßigen Sitzungen des Kommunalrats zusammen. Unterstützt vom RVR vertreten sie zudem gemeinsam die Interessen der Metropole Ruhr in Brüssel (EU) und Berlin. Die Dezernenten der verschiedenen Fachrichtungen aus den Mitgliedskommunen sind in den Beigeordneten Konferenzen in stetigem Austausch und arbeiten dem Kommunalrat zu.

Um das Ruhrgebiet gemeinschaftlich entwickeln zu können, muss der Regionalverband Ruhr die verschiedenen Interessen vereinen. Das trifft insbesondere auf die Ausweisung von Flächen zu, bei der es gilt, die Anforderungen von Wirtschaft, Natur und Umwelt sowie an die Wohnbebauung aufeinander abzustimmen. Mit der Staatlichen Regionalplanung verfügt der Verband über ein wichtiges Instrument, mit dem er widerstreitende Interessen ausgleichen kann.

Die Aktivitäten des RVR im Bereich Kultur, Mobilität und vor allem Landschaftspflege und -entwicklung sind ebenfalls wichtige Säulen seiner Arbeit. Seien es die begrünten Halden oder die Freizeitgesellschaften und Revierparks: Diese Orte stiften nicht nur Identifikation, sondern dienen auch als wichtige Erholungs- und Begegnungsräume für die Menschen im Ruhrgebiet. 

Am besten wird die Einheit für die Bürger*innen in der Metropole Ruhr spürbar, wenn die gesamte Region an Großprojekten zusammenarbeitet – wie in der Vergangenheit etwa bei der Internationalen Bauausstellung Emscherpark (IBA) oder der Kulturhauptstadt 2010. Für die Zukunft sieht der RVR in der Internationalen Gartenschau 2027 (IGA) das nächste Dekadenprojekt, hinter dem sich die verantwortlichen Akteure der Region geschlossen versammeln.

 

 

Aktuelle Themen und Projekte

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Grafik: GEMEINSAM MACHEN WIR DAS RUHRGEBIET LEBENSWERT

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Kontaktbox(en)

Thorsten Kröger
Leiter des Büros der Regionaldirektorin
kroeger@rvr.ruhr
+49 201 2069-338