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Fünf Millionen neue Bäume fürs Ruhrgebiet

Der RVR hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis zur Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 im Ruhrgebiet will er fünf Millionen Bäume neu anpflanzen oder durch natürliche Verjüngung heranziehen.

Die Aktion geht zurück auf einen Beschluss des Ruhrparlaments vom 13. Dezember 2019. Jetzt hat der RVR-Eigenbetrieb Ruhr Grün zum ersten Mal Bilanz gezogen.

Danach sind mit Stand Juli 2020 in den RVR-Waldgebieten rund 270.000 Bäume neu angepflanzt worden, über 400.000 Bäume sind durch natürliche Verjüngung des Waldes hinzugekommen. Sie werden ebenfalls in das Programm aufgenommen, da es erklärtes Ziel ist, Wälder vorrangig natürlich zu verjüngen (statt künstlich anzulegen).

Schwerpunkte der Aktivitäten waren bis jetzt das Waldgebiet Üfter Mark bei Dorsten/Schermbeck mit fast 400.000 neuen Bäumen und die Kirchheller Heide bei Bottrop mit fast 180.000 Bäumen. Gepflanzt wurde aber auch in der Hohen Mark bei Marl, im Emscherbruch, in der westlichen Haard bei Oer-Erkenschwick und auf weiteren Flächen.

Entsprechend dem Ziel, einen naturnahen Wald heran zu ziehen, wurden vor allem heimische Arten wie Buchen und Eichen gepflanzt. Vor dem Hintergrund des Klimawandels sind aber auch geeignete Baumarten wie Roteiche, Küstentanne und Douglasie verwandt worden.

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