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Aktionsprogramm Grüne Lückenschlüsse verbessert Lebensqualität

Mehrere Tausend Klimabäume ausgegeben an Bürgerinnen und Bürger, Dächer und Fassaden begrünt, Quartierparks umgestaltet, Naturschutzgebiete gepflegt und auch neue Fledermaus-Quartiere eingerichtet – die Macherinnen und Macher des Aktionsprogramms Grüne Lückenschlüssen ziehen eine positive Bilanz.

Insgesamt hat der RVR zusammen mit den beteiligten Kommunen und weiteren Partnern in zwei Jahren 25 Maßnahmen umgesetzt und dabei über 2,2 Millionen Euro investiert. Dabei spielte auch die aktive Naherholung eine Rolle. Auf der Schurenbachhalde in Essen wurde zum Beispiel ein sechs Kilometer langer Mountainbike-Trail neu angelegt.

An vielen Orten konnte die Aufenthaltsqualität in wohnortnahen Parks, Gärten und Grünanlagen erhöht werden. Diese Flächen leisten einen Beitrag zu sauberer Luft, kühlen im Sommer unsere aufgeheizten Innenstädte und sind gleichzeitig Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten.

Nicht zuletzt: Insbesondere in Zeiten von Pandemie und Lock-Downs erfährt öffentliches Grün bei den Bürgerinnen und Bürgern der Region eine besondere Nachfrage und gestiegene Wertschätzung.

Der RVR hatte das Aktionsprogramm 2020 mit Maßnahmen zum qualitativen und quantitativen Ausbau der Grünen Infrastruktur gestartet. Beteiligen konnten sich Städte und Gemeinden, aber auch andere öffentliche Träger wie z.B. Gewässerverbände.

Ziel des Programms war es, zu einem durchgängigen Netz aus Grün- und Freiräumen im Ruhrgebiet beizutragen. Themen wie Biodiversität, Klimaanpassung, Schutz der natürlichen Ressourcen, Umweltbildung, Gesundheit sowie Umweltgerechtigkeit und die kurzfristige Umsetzbarkeit spielten bei der Auswahl der Maßnahmen durch das Land NRW und den RVR eine große Rolle.

Der RVR hat für die Kommunen die Beratung und das Fördermittelmanagement übernommen, wodurch die Projekte besonders schnell umgesetzt werden konnten. Die Förderung übernahm zu 100 Prozent das Land NRW.

Das Aktionsprogramm Grüne Lückenschlüsse ist Teil der „Offensive Grüne Infrastruktur 2030“ – wichtiger Baustein auf dem Weg des Ruhrgebiets zur grünsten Industrieregion der Welt.

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