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Wie viel Europa steckt in der Metropole Ruhr und warum ist es wichtig am 26. Mai zur Europawahl zu gehen? Das beantwortet informativ und übersichtlich die neue Webseite www.europawahl.ruhr, die der Regionalverband Ruhr (RVR) im Vorfeld der Europawahl am 26. Mai aufgebaut hat. Die Webseite ist Teil einer regionalen öffentlichen Mobilisierungskampagne, die der RVR gemeinsam mit den Städten und Kreisen des Ruhrgebiets entwickelt hat und umsetzt. „Meine Stimme für Europa – Metropole Ruhr wählt am 26. Mai 2019“ lautet der Slogan der Kampagne, mit der Bürgerinnen und Bürger der Region zur Teilnahme an der Europawahl aufgerufen werden. In der Metropole Ruhr sind 3,8 Millionen Menschen wahlberechtigt.

www.europawahl.ruhr visualisiert, wie sich die Städte und Kreise der Metropole Ruhr ein europäisches Profil geben und wie der europäische Gedanke vor Ort gelebt wird. Durch kommunale Europaprofile und mehr als 60 Projektbeispiele, die mit Hilfe der EU im Ruhrgebiet gefördert und realisiert wurden, wird der konkrete Bezug zwischen der Metropole Ruhr und den Bürgerinnen und Bürgern der Region mit Europa deutlich. Europa wirkt in der Metropole Ruhr. Dazu gehören auch regionale Projekte des RVR wie das radtouristisches Netz des „radrevier.ruhr“ und der Hohe-Mark-Steig in der nördlichen Metropole Ruhr, die beide mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert werden.

Die Europawahlwebseite bietet zudem einen Veranstaltungskalender mit öffentlichen Terminen im Vorfeld der Europawahl und informiert mit zahlreichen Werkzeugen für die weitere Mobilisierung vor Ort in den Kommunen und Kreisen der Region.

Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin Regionalverband Ruhr: „Europa ist ein Garant für Frieden und Freiheit. Und die Metropole Ruhr ist unerwartet europäisch. Die EU bildet einen einmaligen Wirtschaftsraum für die Unternehmen der Region und fördert die nachhaltige, intelligente, integrierte und grüne Entwicklung der Metropole Ruhr“.

So sind aus den wichtigsten EU-Programmen in den vergangenen Jahren Fördermittel in Höhe von rund 523 Millionen Euro ins Ruhrgebiet geflossen und haben Investitionen in Infrastruktur sowie Sozial- und Forschungsprojekte ermöglicht. Das geht aus der "Zwischenbilanz 2017: EU-Förderung in der Metropole Ruhr 2014-2020" des RVR hervor.

„Meine Stimme für Europa“, der Slogan der Mobilisierungskampagne, der von jeder Kommune und jedem Kreis im Ruhrgebiet übernommen werden kann, findet sich bereits auf städtischen Webseiten, in E-Mail-Signaturen, Standortmagazinen, auf Parktickets und städtischen Fahrzeugen oder Briefumschlägen wieder. Weitere öffentliche Institutionen, wie Hochschulen, Kultureinrichtungen, sind aufgerufen sich ebenfalls zu beteiligen.

www.europawahl.ruhr