RVR-Veranstaltung

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|Kultur

Ausstellung „Fördergebiet“

Fotoausstellung von N.K.Mip

Vom 12. Oktober 2019 bis zum 15. Dezember 2019 findet im Haus Ripshorst (RVR-Besucherzentrum Emscher Landschaftspark) die Ausstellung „Fördergebiet – Fotoausstellung von N.K.Mip“ statt.

Die Ausstellung wird am Freitag, den 11. Oktober 2019, um 11.00 Uhr eröffnet.

Nach der Begrüßung wird der Künstler N.K.Mip eine Einführung zur Ausstellung geben.

Der anschließende Rundgang durch die Ausstellung wird ebenfalls durch den Künstler N.K.Mip begleitet.

Zur Ausstellung sagt der Künstler N.K.Mip:
"In 2017/2018 habe ich auf Basis von alten Bauplänen eine erste "Industrieserie" zum Stahlwerk Becker erstellt, das Anfang des 20. Jahrhunderts in Willich erbaut wurde. Nun liegt Willich außerhalb meiner Ruhrgebiets-Heimat und ich habe mir überlegt, welche Bauten ich hier für meine Kunst nutzen und als Ausgangspunkt Fotografien verwenden kann.

Dabei bin ich schnell beim Thema Bergbau und auf eine Übersicht noch bestehender Zechen-/ Fördertürme gestoßen. Inspiriert wurde ich auch durch eine Ausstellung von Hilla und Bernd Becher in Bottrop. Seit über einem Jahr toure ich immer wieder durch das Ruhrgebiet, um Fördertürme zu fotografieren.16 Zechentürme habe ich zwischenzeitlich in 32 Werken von ganz klein (30x21 cm) bis ganz groß (120 x 90 cm) verarbeitet. Dabei schaue ich bei der Fotoauswahl auf markante Perspektiven oder auch Ausschnitte. Ich ändere die Aufnahmen auf schwarz-weiß, helle sie auf und lasse diese auf Leinwand drucken.

In den folgenden Schritten lasiere ich (zumindest teilweise) mit Acrylfarben. Dann trage ich Klarlack und arbeite in den flüssigen Lack umgehend farbigen und schwarzen Lack, manchmal auch hochpigmentierte flüssige Acrylfarben, ein. Über Wassertropfen und andere Medien versuche ich Bewegung und Vermischungen in den Lackstrukturen zu erhalten. In einige meiner (eher kleineren) Werke habe ich auch kleine Kohlestücke und Rost in den Lack eingearbeitet.

So sind meine ganz persönlichen Blicke auf die Region im Zusammenwirken der Materialien auf Leinwand entstanden. Von Zollverein in Essen über die Zechen Osterfeld und Sterkrade in Oberhausen, Prosper-Haniel in Bottrop, Ewald in Herten, Consolidation in Gelsenkirchen (und einige mehr) nach Zollern in Dortmund stehen die Fördertürme als Symbole für die Historie der Region, die Begründung des Wohlstandes in Deutschland - das Schwarz und Grau für die Vergänglichkeit und den Niedergang des Kohlebergbaus - aber auch die Farben für den Wandel und die Zukunftsperspektiven.

Schnell bin ich auch auf den Titel "Fördergebiet" für die Ausstellung gekommen. Einerseits die langjährige Kohle-"Förder"-ung im Ruhr-"Gebiet" - andererseits der Bezug zu meiner früheren Arbeit als Bankberater für Geschäfts- und Firmenkunden, bei denen im Rahmen regionaler Wirtschaftsförderung auch von "Fördergebiet"-en gesprochen wird. Ich freue mich, ab Oktober ca. 20-25 Werke im Haus Ripshorst präsentieren zu können."


Im Rahmen der Ausstellung werden am Sonntag, 3.11.2019 um 11.00 Uhr und am Samstag, 9.11.2019 um 15.00 Uhr Führungen durch die Ausstellung vom Künstler angeboten. Der Eintritt ist frei.

Haus Ripshorst: täglich (außer montags) geöffnet

März bis Oktober:
10.00 bis 18.00 Uhr

November bis Februar: 
10.00 bis 17.00 Uhr


Preise

Die Veranstaltung ist kostenfrei.


Veranstaltungsort

RVR-Besucherzentrum Haus Ripshorst

Ripshorster Straße 306
46117 Oberhausen

Kontakt

+49 (0)208 8833-483

+49 (0)208 8832-580

infozentrum-elp@rvr.ruhr

https://www.rvr.ruhr

Besucherzentrum Haus Ripshorst in Oberhausen. Foto: RVR/Schejok

Veranstalter

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Adresse

Kronprinzenstr. 35
45128 Essen

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+49 (0)201 2069-0

+49 (0)201 2069-500

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