Sozialkonferenz Ruhr 2019

Integrationsregion Ruhr – Vielfalt stärken, Zukunft gestalten

Der Regionalverband Ruhr hatte zur Sozialkonferenz Ruhr am 27. November 2019 in die Luise-Albertz-Halle in Oberhausen eingeladen.

Die Sozialkonferenz Ruhr bot damit zum zweiten Mal ein Fachforum für Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis zu aktuellen Fragen der Sozialpolitik im Ruhrgebiet.

Die Konferenz fördert seit 2018 aktiv den sozialpolitischen Dialog, sorgt für Transfer der Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung und vernetzt das Fachpublikum über das Ruhrgebiet hinaus.

Gut zu wissen

Sozialkonferenz Ruhr 2019

Thema:
„Integrationsregion Ruhr – Vielfalt stärken, Zukunft gestalten“
Termin:
27. November 2019, 12 bis 16.30 Uhr
Ort:
Luise-Albertz-Halle, Oberhausen

Themen, Referenten, Zeitplan

  • Programm (222 KB) Sozialkonferenz Ruhr 2019 - "Integrationsregion Ruhr – Vielfalt stärken, Zukunft gestalten"

Statements

Staatssekretär Dr. Markus Kerber aus dem Bundesinnenministerium stellte die Rahmenbedingungen vor, die der Bund für gelingende Integrationsprozesse im Ruhrgebiet bietet. Dabei geht es insbesondere um die Eingliederung durch Sprache.

NRW-Staatssekretärin Serap Güler präsentierte die nordrhein-westfälische Teilhabe- und Integrationsstrategie 2030 mit Implikationen für das Ruhrgebiet.

RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel betonte, dass die Kommunen in der Metropole Ruhr bereits gute Ansätze zur Integration von Neuzugewanderten haben:

"Dies zeigt sich vor allem an den Bildungserfolgen und der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. Hier dürfen wir nicht nachlassen. Das Ruhrgebiet benötigt dafür eine ausreichende Finanzierung. Denn Integration klappt nur im Schulterschluss mit Kommunen, Land und Bund."

Intergrationsmetropole Ruhr

Die Metropole Ruhr ist ein Schmelztiegel der Nationen und durch Zuwanderung entstanden. Die Vielfalt der Integrationsarbeit im Ruhrgebiet ist beispiellos: Zahlreiche Projekte und Initiativen wirken daran mit, Integration, Teilhabe und Chancengleichheit in den Kommunen an der Ruhr nachhaltig und dauerhaft zu implementieren

Trotzdem ist die Integration vor Ort kein Selbstläufer; das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen muss aktiv und nachhaltig gestaltet werden. Die Herausforderungen der Integration müssen als zentrale Daueraufgabe in Politik und Gesellschaft verankert werden.

Aufgabe der Städte und Kreise im Ruhrgebiet ist es, insbesondere für zugewanderte Neubürger und Geflüchtete zum einen Unterkunft und Versorgung sicherzustellen und zum anderen den Weg zu Bildung, Ausbildung, Beschäftigung und Sprache zu ebnen. Dafür gibt es im Ruhrgebiet zahlreiche erfolgreiche Projekte und Initiativen, die beispielhaft auf der Sozialkonferenz Ruhr präsentiert wurden.

Eine besondere Herausforderung stellt für die Kommunen der Personenkreis der Geduldeten dar. Drei Monate nach Ablehnung des Asylantrags müssen die Städte die Kosten für Lebensunterhalt und Integration der Menschen selbst tragen.

Dokumentation Sozialkonferenz 2018

Dokumentation Sozialkonferenz 2018

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drei Kontaktboxen

Regina Schenberg
Referat Bildung und Soziales
Team Bildung und Soziales
schenberg@rvr.ruhr
+49 201 2069-614