Sozialkonferenz Ruhr

Fachforum für die MEtropole Ruhr

Der Regionalverband Ruhr lädt zur zweiten Sozialkonferenz Ruhr am 27. November 2019 in die Luise-Albertz-Halle in Oberhausen ein.

Schwerpunkt der diesjährigen Sozialkonferenz Ruhr 2019 in Oberhausen wird das Thema „Integrationsregion Ruhr – Vielfalt stärken, Zukunft gestalten“ sein.

Die Sozialkonferenz Ruhr bietet ein Fachforum für Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis zu aktuellen Fragen der Sozialpolitik im Ruhrgebiet.

Die Konferenz fördert aktiv den sozialpolitischen Dialog, sorgt für Transfer der Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung und vernetzt das Fachpublikum über das Ruhrgebiet hinaus.

Gut zu wissen

Zur Stärkung der gesellschaftlichen Vielfalt und des Zusammenhalts hat die Landesregierung die „Nordrhein-Westfälische Teilhabe- und Integrationsstrategie 2030“ erarbeitet. Die zentralen Ziele sind, die Teilhabechancen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte weiter zu verbessern, die staatlichen Institutionen und Strukturen zu öffnen und insbesondere den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

So können künftig nicht nur Flüchtlinge, sondern auch bereits länger in NRW lebende Menschen mit Migrationshintergrund beispielsweise bei der Suche nach einer Lehrstelle oder einem Arbeitsplatz, Schulabschlüssen oder Deutschkursen besser unterstützt werden.

graue Schachtel

Rückblick Sozialkonferenz 2018

Hohe kommunale Sozialausgaben und Langzeitarbeitslosigkeit

Den Hintergrund zur Sozialkonferenz Ruhr am 15. März 2018 in Duisburg lieferte eine vom RVR in Auftrag gegebene Analyse von Professor Dr. Martin Junkernheinrich und Gerhard Micosatt zu den kommunalen Sozialausgaben in der Metropole Ruhr. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Ruhrgebietskommunen seit Jahren überdurchschnittlich hohe Sozialausgaben tragen, im Jahr 2015 z.B. insgesamt 1,36 Milliarden Euro.

Die Mehrausgaben in den städtischen Haushalten werden ganz wesentlich durch die hohe Langzeitarbeitslosigkeit verursacht. Entscheidend ist die hohe Falldichte im Ruhrgebiet. Die Fallkosten sind hingegen unterdurchschnittlich. Um eine Senkung der Fallzahlen zu erreichen, bringt der RVR mit der Sozialkonferenz Bund, Land und Kommunen an einen Tisch.

Dokumentation Sozialkonferenz 2018

Dokumentation Sozialkonferenz 2018

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drei Kontaktboxen

Regina Schenberg
Referat Bildung und Soziales
Team Bildung und Soziales
schenberg@rvr.ruhr
+49 201 2069-614