Emscher Park Radweg in Bochum

Kleine Änderung mit großem Nutzen

Die Planung für dem Emscher Park Radweg in Bochum sieht eine kleine Änderung der Wegeführung vor, um eine Verbesserung für die Nutzerinnen und Nutzer zu erreichen.

Die Gerther Bahntrasse bzw. Kornharpentrasse soll neue Hauptlinie werden.

Gut zu wissen

Das Bauprojekt "Emscher Park Radweg" ist Teil des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP), das der Regionalverband Ruhr (RVR) mit kommunalen Partnern umsetzt.

Überblick über alle Projekte des Programms

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Das wollen wir erreichen:

Die geänderte Wegeführung sieht vor, den Abschnitt zwischen dem Castroper Hellweg und dem Köttersberg aufzugeben. Stattdessen wird die vom RVR gebaute Gerther Bahntrasse/Kornharpentrasse bis über die A 43 hinweg zur neuen Hauptlinie. Nördlich der Kleingartenanlage Böckenbergstraße schließt die Route dann wieder an die derzeitige Linienführung durch die Grummer Teichanlagen an (Grünzug Nord). Zwischen Bochum-Hordel und -Gerthe wird der Weg verbreitert und auf einer Länge von zehn Kilometern asphaltiert.

     

    Der Streckenverlauf, der im Westen an der Zeche Hannover beginnt und im Osten im Stadtteil Gerthe an der Amtmann-Ibing-Straße endet, besteht überwiegend aus asphaltierten Bestandstraßen oder aus wassergebundener Wegedecke. Der ca. 12,5 Kilometer lange Radweg wird - wie jetzt schon überwiegend - einheitlich in einer Breite von 3,00 Meter bis 3,50 Meter hergestellt. Von den 12,5 Kilometer Weg werden ca. 5,5 Kilometer eine neue Oberfläche in Asphaltbauweise erhalten. Die übrigen sieben Kilometer führen über Bestandsstraßen, wo Optimierungen (u. a. Querungshilfen, Beschilderung) vorgenommen werden. Mit diesen Maßnahmen soll erreicht werden, dass der Streckenabschnitt die Kriterien erfüllt, die an zertifizierte Radwege gestellt werden.

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    Die Maßnahmen im Überblick:

    • Asphaltierung der überwiegend wassergebundenen und oft verschlissenen Wegedecke
    • Asphaltneubau zum Lückenschluss
    • An Straßen/Querungen rote Pflasterung mit Beschilderung nach der Straßenverkehrsordnung
    • Sanierung von vorhandenen Pflasterflächen zur Beseitigung von Unfallgefahren
    • Schaffung von Aufenthaltsqualitäten

    Finanzierung:

    Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt zu 80 Prozent über das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) des Landes Nordrhein-Westfalen. Es umfasst Förderangebote sowohl für die gewerbliche Wirtschaft als auch für Vorhaben im Bereich der wirtschafsnahen Infrastruktur. Finanziert wird es aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Bund/Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) und des Landes NRW. Die restlichen 20 Prozent werden durch Eigenmittel des Regionalverbandes Ruhr (RVR) gestellt.

    Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat von der Bezirksregierung Arnsberg drei Förderbescheide in Höhe von mehr als vier Millionen Euro für den Radwegausbau in Bochum und Dortmund im Januar 2018 erhalten. Das Geld kommt aus Mitteln von Bund und Land.

    In Bochum wird mit 1,24 Millionen Euro die Verbesserung der Infrastruktur auf dem Emscher Park Radweg unterstützt.

    Marc Hennenberg
    Referat Regionalpark/Emscher Landschaftspark/Freiraumsicherung
    Team Parkstationen/Pflegemanagement ELP
    hennenberg@rvr.ruhr
    +49 201 2069-732