RuhrtalRadweg in Bochum-Stiepel

Steigerung von Qualität und Verkehrssicherheit

Der RuhrtalRadweg erfreut sich seit seiner Öffnung 2006 einer wachsenden Beliebtheit.

Dies drückt sich insbesondere durch eine ständig steigende Frequentierung von allen Bevölkerungsgruppen aus.

Ziel der beteiligten Städte und Institutionen ist daher eine Steigerung der Qualität entlang der Ruhr sowie die Verbesserung der Verkehrssicherung an allen Teilabschnitten.

Gut zu wissen

Das Bauprojekt "Ruhrtalradweg Bochum-Stiepel" ist Teil des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP), das der Regionalverband Ruhr (RVR) mit kommunalen Partnern umsetzt.
 

Überblick über alle Projekte des Programms

Schachtel

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Bauabschnitt Bochum-Stiepel (Luftbild)
Übersichtskarte zum Bauabschnitt in Bochum-Stiepel
(Karte als PDF)

Ausbauvarianten Bochum-Stiepel (Luftbild)
Übersichtskarte zu den Varianten der Wegeführung in Bochum-Stiepel mit einem Luftbild als Grundlage
(Karte als PDF)

Variantenentscheid
Übersichtskarte zum Variantenentscheid in Bochum-Stiepel (Karte als JPG)

Maßnahmen

TEILABSCHNITT "HAUS OVENEY" BIS "ALTE FÄHRE"

Auf einer Länge von 2,2 Kilometern soll der vorhandene zu schmale Weg auf 3 Meter verbreitert werden. Die Trennung des Radweges von Inlinerstrecke und Fußweg wird beibehalten und der Knotenpunkt am Haus Oveney überarbeitet. Für die dadurch entstehende Neuversiegelung von Wiesenflächen werden entsprechende ökologische Ausgleichsmaßnahmen notwendig.

Teilabschnitt "Alte Fähre" bis Kosterbrücke

Für den Bereich zwischen dem Gasthaus "Alte Fähre" und der Kosterbrücke ergeben sich zwei Varianten in der Wegeführung. Da dieser ökologisch wertvolle Flussauenbereich zukünftig als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden soll, werden die Folgen einer möglichen Radwegenutzung in beiden dargestellten Varianten zunächst im Detail mit einer Variantenstudie unter Berücksichtigung des Naturschutzes und der ökologischen Belange des Untersuchungsgebietes betrachtet.

Auf einer Länge von 2,5 Kilometer besteht hier auf Grund der sehr engen und an einigen Stellen rechtwinkligen Streckenführung zurzeit ein erhöhtes Unfallrisiko. Eine Verminderung dieses Risikos soll durch lang gezogene Kurven auf neuer Wegetrasse und einen breiteren Ausbau des Weges erfolgen bzw. durch Nutzung der vorhandenen Asphaltwege der Wasserbeschaffung Mittleres Ruhrgebiet GmbH (WMR). Das radtouristisch interessante historische Wasserwerk wird in die Planung einbezogen. Der sehr schmale Radweg entlang der Brockhauser Straße parallel zu einem Reitweg birgt ebenfalls große Nutzungsrisiken, die durch Verbreiterung bzw. Umbau des Straßenquerschnittes aufgehoben werden sollen.

Teilabschnitt Rampe zur Kosterbrücke

Da die  Stadt Hattingen die Neuausweisung des Ruhrtal Radweges in Richtung Hattingen auf der Südseite der Ruhr plant, gewinnt die autofreie Anbindung über die Kosterbrücke an Bedeutung. Dazu soll eine 130 m lange Rampe fahrradfreundlich ausgebaut werden, alternativ zur Kosterbrücke kann die Brockhauser Straße barrierefrei befahren werden.

Kathrin Schneider-Dramani
RVR Ruhr Grün
Team Freiflächengestaltung