Ruhrtalradweg Oberhausen und Mülheim

Qualitätssteigerung durch Verlegung in die Ruhraue

Ziel des Projektes ist es, den Ruhrtalradweg zwischen Mülheim und Oberhausen näher an das namensgebende Gewässer heranzuführen und die touristische Qualität des Ruhrtalradwegs zu steigern sowie die Tourismusbranche zu stärken.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) wird den Wegeabschnitt gemeinsam und in enger Abstimmung mit den Städten Oberhausen und Mülheim errichten.

Zurzeit läuft die Planungsphase. Der Baubeginn ist für Herbst 2019 vorgesehen.

Gut zu wissen

Das Bauprojekt "Ruhrtalradweg Oberhausen-Mülheim" ist Teil des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP), das der Regionalverband Ruhr (RVR) mit kommunalen Partnern umsetzt. 

Überblick über alle Projekte des Programms

Das wollen wir erreichen:

Vor diesem Hintergrund kommt dem Abschnitt zwischen Mülheim an der Ruhr, Speldorf und Oberhausen  Altstaden von rund 1,1 Kilometern eine hohe Bedeutung zu. In direkter Verlängerung des Ruhrtalradwegs an der Steinkampstraße in Mülheim soll der neue Abschnitt weiter entlang der Ruhraue geführt und in Oberhausen Altstaden an der Straße „Am Ruhrufer“ an den vorhandenen Radweg wieder angebunden werden. 

Von Süden kommend wird der Weg zunächst in Richtung Aue unter der BAB 40 geführt. In gewohnter fahrradfreundlicher Bauweise wird der Ruhrtalradweg aus Asphalt mit beidseitiger Wegeführung zum Schutz der angrenzenden Naturbereiche, im gleichbleibenden Abstand zum Deich, geplant.

Nachdem die A40-Brücke und eine weitere Eisenbahnbrücke unterquert werden, soll der neue Abschnitt kurz vor einer weiteren Eisenbahnbrücke über die Deichkrone führen und dabei den Ruhrpark und den Ortsteil Altstaden in Oberhausen anbinden. Über die Speldorfer Straße führend wird der Radweg in der Straße „Am Ruhrufer“ wieder an den Ruhrtalradweg angebunden.

Erste Schritte:

Zu Beginn sind die abgestimmten Untersuchungen bezüglich der naturschutz- und landschaftsrechtlichen Bedingungen unerlässlich und notwendig. Mit diesen Ergebnissen kann dann die weitere Planung zum Ausbau erarbeitet werden. Mit dem bei der oberen Wasserbehörde zu stellenden Antrag und der zu erwartenden Genehmigung kann dann die Phase der Ausschreibung und Umsetzung begonnen werden.

Das gesamte Projekt ist durch den Bewilligungszeitraum der Bezirksregierung Düsseldorf bis zum 31. Dezember 2019 bewilligt.

Finanzierung:

Die Finanzierung erfolgt durch das Land NRW in zwei Stufen. Zunächst wurde die Erstellung einer Entwurfsplanung gefördert. Diese bildete die Grundlage des Projektantrags zur Realisierung der Baumaßnahme. Bis Juli 2016 wurde so die Entwurfsplanung fertigstellt und abgeschlossen. Im Oktober 2016 konnte der Regionalverband Ruhr, mit dem abgestimmten Entwurf, einen Förderantrag bei der Bezirksregierung Düsseldorf einreichen. Mit Schreiben vom 15.12.2016 erhielt der Regionalverband Ruhr ein Zuwendungsbescheid zur Förderung des Projektes „Ruhrtalradweg“ zwischen Mülheim an der Ruhr und Oberhausen.

Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt zu jeweils 40 Prozent durch Mittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) des Landes und des Bundes und zu 20 Prozent durch Eigenmittel des Regionalverbandes Ruhr.

Schachtel

Download

Bauabschnitt Oberhausen und Mülheim (DGK5)
Übersichtskarte mit der Deutschen Grundkarte 1:5.000 als Grundlage

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Bauabschnitt Oberhausen und Mülheim (Luftbild)
Übersichtskarte mit einem Luftbild als Grundlage

Rainer Kramps
RVR Ruhr Grün
Team Freiflächengestaltung
kramps@rvr.ruhr
+49 201 2069-739