Radschnellwege im Ruhrgebiet

Von der Planung zum Bau - das Kooperationsprojekt RS1

»Wer will da noch Auto fahren?« – so der Titel der Zeitung „Die Welt“ anlässlich der Eröffnung des ersten Teilabschnitts des Radschnellwegs Ruhr RS1 im Jahr 2015. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hatte die Pilotstrecke als Initiator und erster Projektträger fertiggestellt.

Mittlerweile hat der Landesbetrieb Straßen.NRW Planung und Bau des Vorzeigeprojektes übernommen.

Aufgabe des RVR bleibt es, die Grundlagen für ein flächendeckendes Radwegenetz im Ruhrgebiet zu schaffen.

Gut zu wissen

Bauträger des Radschnellwegs Ruhr RS1 ist Straßen.NRW.

Aktuelle Projektinfos finden Sie hier:

radschnellwege.nrw - RS1

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bundesweites Modellprojekt für Städteverbindung

Bei kompletter Fertigstellung wird der RS1 die Städte im Ruhrgebiet über 101 Kilometer von Duisburg bis Hamm verbinden. Im Einzugsbereich des RS1 leben 1,65 Millionen Menschen, befinden sich 430.000 Arbeitsplätze und vier Universitäten mit rund 150.000 Studierenden.

Als Teil der regionalen Radwegeinfrastruktur leistet der RS1 zukünftig einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz und wird zu einer schnellen und attraktiven Verbindung zwischen den Städten der Metropole Ruhr.

Nach Fertigstellung des RS1 werden laut Machbarkeitsstudie die Straßen täglich um 50.000 Pkw-Fahrten entlastet werden, sodass die klimaschädlichen CO2-Emissionen um 16.000 Tonnen jährlich reduziert werden.

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Aussicht auf regionales Radwegenetz

Der RS1 und das weitere Projekt Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet (RS MR) bilden gemeinsam die ersten Radschnellwege in der Region.

Darüber hinaus hat der Regionalverband Ruhr mit dem Konzept zur Weiterentwicklung des Regionalen Radwegenetzes einen Bedarfsplan geschaffen, um ein flächendeckendes Netz nachfrageorientierter Radverbindungen zu schaffen. Das Generationenprojekt bedarf gemeinschaftlicher Anstrengungen aller. 

Bedarfsplan regionales Radwegenetz 

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neue Zuständigkeit für das Erfolgsprojekt

Der große volkswirtschaftliche Nutzen, den der RS1 und andere Radschnellwege erbringen, wird inzwischen allgemein anerkannt.

Folgerichtig hat das Land NRW 2016 durch Änderung des Straßen- und Wegegesetzes NRW Radschnellwege den Landesstraßen gleichgestellt. Die Zuständigkeit ist somit auf das Land übergegangen. 

strassen.nrw - radschnellwege

Maria T. Wagener
Referatsleitung
Regionalentwicklung
wagener@rvr.ruhr
+49 201 2069-6361
Christian Weirich
Referat Regionalentwicklung
Team Mobilität
weirich@rvr.ruhr
+49 201 2069-6306