Radschnellwege im Ruhrgebiet

Von der Planung zum Bau - das Kooperationsprojekt RS1

Die Planung und der Bau eines Radschnellweges von Duisburg bis nach Hamm mit einer Länge von 101 Kilometer ist ein wichtiger Schritt, um die Mobilität in der Metropole Ruhr zu verbessern.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) ist Initiator und Projektträger für den Radschnellweg Ruhr (RS1).

Gut zu wissen

Bauträger des RS1 ist Straßen.NRW; das erste Teilstück auf der ehemaligen Trasse der "Rheinischen Bahn" zwischen Essen und Mülheim hat der RVR bereits Ende 2015 fertiggestellt. 

www.rs1.ruhr 
www.strassen.nrw.de/projekte
www.radschnellwege.nrw

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bundesweites Modellprojekt für Städteverbindung

Der RS1 durchs Ruhrgebiet ist bundesweit der erste interkommunale Radschnellweg. Er wird im Endausbau auf gut 100 Kilometern zehn Städte zwischen Duisburg und Hamm miteinander verbinden. Feste Standards, etwa ein weitgehend kreuzungsfreier Verlauf, ausreichend breite Fahrbahnen, Beleuchtung und Winterdienst, machen ihn zum Vorbild für weitere Radschnellwegprojekte in Deutschland. Im unmittelbaren Einzugsbereich des Radschnellweges Ruhr leben 1,7 Millionen Menschen. Mehr als 50.000 Autofahrten pro Tag werden des RS1 vermieden. Das entspricht einer jährlichen CO2-Reduktion von 16.600 Tonnen pro Jahr. 

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Aussicht auf RADSCHNELLWEG Mittleres Ruhrgebiet

"Von Zentrum zu Zentrum" – unter diesem Titel könnte der neue Radschnellweg im mittleren Ruhrgebiet stehen. Auf einer Länge von rund 17 Kilometern sollen die Innenstädte von Essen, Bottrop und Gladbeck miteinander verbunden werden. Die Strecke verläuft ausgehend vom Radschnellweg Ruhr RS1 in Essen Richtung Norden über die Innenstadt von Bottrop hin zum Gladbecker Zentrum mit einer erwarteten Fahrzeit von rund 53 Minuten. Der RVR hat im Mai 2017 die Trasse als ersten Teil einer Machbarkeitsstudie dazu vorgestellt.

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Innovation durch den Radschnellweg Ruhr

Die Realisierung des Radschnellwegs Ruhr RS1 rückt auch das städtebauliche Umfeld entlang der Route in den Fokus. Wie können Wohn- und Gewerbegebiete sowie Freiräume von der Innovationskraft des RS1 profitieren? Dazu entwickelt der RVR gemeinsam mit den zehn Anrainerkommunen ein umsetzungsfähiges Zukunftskonzept.

Mehr Informationen zum Innovationsband Radschnellweg Ruhr RS1

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Unsere Kooperationspartner

In seinem Projekt RS1 arbeitet der RVR eng mit den Städten Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund, Unna, Kamen, Bergkamen, Hamm und dem Kreis Unna zusammen. Außerdem sind an Planung und Bau auch externe Akteure wie das Verkehrsministerium NRW, der Landesbetrieb Straßenbau NRW und weitere beteiligt.

Martin Tönnes
Bereichsleiter Planung
toennes@rvr.ruhr
+49 201 2069-213