BRÜCKE BERTHOLD-BEITZ-BOULEVARD IN ESSEN

Lückenschluss für Radschnellweg Ruhr RS1

Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat am 15. Dezember 2017 zugestimmt, dass der Verband den gesamten Eigenanteil in Höhe von 600.000 Euro für den Bau der sechs Meter breiten Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard trägt.

Die Ausführungsplanungen haben begonnen. Ab 2020 soll die Brücke gebaut werden.

Gut zu wissen

Das Bauprojekt "Brücke Bertold-Beitz-Boulevard" ist Teil des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP), das der Regionalverband Ruhr (RVR) mit kommunalen Partnern umsetzt.

Überblick über alle Projekte des Programms

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Das wollen wir erreichen:

Im Rahmen des Ausbaus der Rheinischen Bahn zum Radschnellweg Ruhr (RS1) soll auch die Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen als Lückenschluss zwischen Krupp-Park und Universität verbreitert werden. Ursprünglich war eine Breite von vier Metern vorgesehen. Die Kosten für Planung und Bau belaufen sich jetzt auf rund 2,9 Millionen Euro. Das Land NRW übernimmt 80 Prozent der Aufwendungen im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP).

Bislang müssen Radfahrer, die den Radschnellweg Ruhr zwischen Essen und Mülheim an der Ruhr nutzen, die Trasse verlassen und den stark frequentierten Berthold-Beitz-Boulevard überqueren. Das neue Bauwerk wird künftig diese Lücke in der Route schließen und für mehr Sicherheit sorgen.

Die geplante Stahlbrücke hat eine Länge von 72 Metern und eine nutzbare Breite von 6,3 Metern. Sie kommt ohne Mittelstütze aus, da der vorhandene Mittelstreifen in Zukunft ggfs. als Straßenbahntrasse genutzt werden soll. Die Brücke ist eine Stahlverbundkonstrukiton, gebildet aus Stahlbetonwiderlagern und Stahlverbundfertigteilen. Die Fahrbahn erhält einen Asphaltbelag. An die Brücke werden die vorhandenen Wegeenden entsprechend angepasst

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Finanzierung:

Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt zum einen im Rahmen der Bund-Länder Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GWR) des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms NRW durch Mittel des Landes Nordrhein-Westfalens und des Bundes und zum anderen durch Eigenmittel des Regionalverbandes Ruhr.

Hansbernd Eigemann
Regionalpark/Emscher Landschaftspark/Freiraumsicherung
Team Realisierung ELP
eigemann@rvr.ruhr
+49 201 2069-731