BRÜCKE BERTHOLD-BEITZ-BOULEVARD IN ESSEN

Lückenschluss für Radschnellweg Ruhr RS1

Sicher und zügig gelangen Radfahrer und Fußgänger künftig über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen: Dafür sorgt eine Brücke als Teil des Radschnellwegs Ruhr (RS 1), mit deren Bau der Regionalverband Ruhr (RVR) im Februar 2020 begonnen hat.

Gut zu wissen

Das Bauprojekt "Brücke Bertold-Beitz-Boulevard" ist Teil des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP), das der Regionalverband Ruhr (RVR) mit kommunalen Partnern umsetzt.

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Aktuell

Zwei Große Bohrer im Einsatz

Es geht ordentlich voran mit dem Bau der Rad- und Fußwegebrücke über den Berthold-Beitz-Boulevard. Seit Februar arbeitet der RVR  an der neuen Verbindung des Krupp-Parks mit der Universität Essen auf der ehemaligen Trasse der Rheinischen Bahn, dem späteren Radschnellweg RS1.

Zurzeit sind zwei überdimensionaler Bohrer im Einsatz, die die Fundamente der Widerlagerwände vorbereitet. Sie werden später die Stahlteile der Brücke an den Straßenseiten tragen.

Die schweren Maschinen mit dem fast 20 Meter hohen Bohrgestänge fressen sich mit einem Schneckengewinde 14 Meter in die Erde. Erst in dieser Tiefe befindet sich tragfähiger Untergrund. Insgesamt werden 16 Bohrungen durchgeführt. Die Bohrer brauchen für ein Bohrloch einen ganzen Tag.

In die fertigen Bohrlöcher werden Bewehrungskörbe eingelassen und mit Beton verfüllt. Die Stahlteile der Brücke werden zurzeit im Werk hergestellt und im Frühsommer an der Pferdebahnstraße vormontiert.

Die geplante Stahlbrücke ist 82 Meter lang und kann auf mehr als sechs Metern Breite genutzt werden. Sie kommt ohne Mittelstütze aus, damit der vorhandene Mittelstreifen in Zukunft auch als Straßenbahntrasse genutzt werden kann.

Stand: 29. April 2020

Impressionen

Hansbernd Eigemann
Referat Freiraumentwicklung und Landschaftsbau
Team Team Realisierung von Landschaftsbauprojekten
eigemann@rvr.ruhr
+49 201 2069-731