BRÜCKE BERTHOLD-BEITZ-BOULEVARD IN ESSEN

Lückenschluss für Radschnellweg Ruhr RS1

Sicher und zügig gelangen Radfahrer und Fußgänger künftig über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen: Dafür sorgt eine Brücke als Teil des Radschnellwegs Ruhr (RS 1), mit deren Bau der Regionalverband Ruhr (RVR) im Februar 2020 begonnen hat.

Gut zu wissen

Das Bauprojekt "Brücke Bertold-Beitz-Boulevard" ist Teil des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP), das der Regionalverband Ruhr (RVR) mit kommunalen Partnern umsetzt.

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Aktuell

Bauarbeiten haben begonnen

Der Spatenstich am Freitag, 7. Februar, war der Startschuss für den Beginn der Bauarbeiten.

Bislang müssen Radfahrer, die den Radschnellweg Ruhr zwischen Essen und Mülheim an der Ruhr nutzen, die Trasse der ehemaligen Rheinischen Bahn verlassen und den stark frequentierten Berthold-Beitz-Boulevard in Essen überqueren.

Die Brücke verbindet künftig den Krupp-Park mit der Universität Essen und ist ein wichtiger Lückenschluss auf dem RS 1.

Die geplante Stahlbrücke ist 82 Meter lang und kann auf mehr als sechs Metern Breite genutzt werden. Die Stahlverbundkonstruktion kommt ohne Mittelstütze aus, damit der vorhandene Mittelstreifen in Zukunft auch als Straßenbahntrasse genutzt werden kann.

Die Kosten für Planung und Bau belaufen sich auf rund 3,1 Millionen Euro. Das Land NRW übernimmt 80 Prozent der Aufwendungen im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP).

Der Regionalverband Ruhr steuert Eigenmittel in Höhe von 600.000 Euro bei.

Die Brücke soll Mitte 2021 für Radfahrer und Fußgänger freigegeben werden

Hansbernd Eigemann
Regionalpark/Emscher Landschaftspark/Freiraumsicherung
Team Realisierung ELP
eigemann@rvr.ruhr
+49 201 2069-731