Sachlicher Teilplan Regionale Kooperationsstandorte

Neuaufstellung zum Regionalplan Ruhr durch den Regionalverband Ruhr

Beteiligung der Öffentlichkeit und der in ihren Belangen berührten öffentlichen Stellen vom 28. September 2020 bis einschließlich 30. November 2020

Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr hat in ihrer Sitzung am 15. Juni 2020 beschlossen, den vorgezogenen Sachlichen Teilplan „Regionale Kooperationsstandorte“ zum Regionalplan Ruhr zu erarbeiten (vgl. §§ 6, 19 Abs. 1 LPlG NRW) und die Öffentlichkeit sowie die in ihren Belangen berührten öffentlichen Stellen zu beteiligen (vgl. § 9 ROG i.V.m. § 13 LPlG NRW).

Beteiligungsverfahren

Beteiligungsverfahren

Der Entwurf des Teilplans, seine Begründung, der Umweltbericht und weitere zweckdienliche Unterlagen konnten in der Zeit vom 28. September 2020 bis einschließlich 30. November 2020 auf dieser Website und in der Bibliothek des Regionalverbands Ruhr eingesehen werden.

Die eingegangenen Stellungnahmen werden derzeit erfasst und ausgewertet. Denn die vorgebrachten Belange sind im Rahmen der Abwägung zu berücksichtigen.

Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr wird unter anderem eine zusammenfassende Erklärung über die Art und Weise, wie die Belange aus der Beteiligung berücksichtigt wurden, erhalten und auf dieser Grundlage über die Aufstellung des Teilplans durch Beschluss entscheiden.

Anlass und Hintergrund

Anlass und Hintergrund

Anlass der Aufstellung des sachlichen Teilplans ist die Absicht, zeitnah ein bedarfsgerechtes Angebot an großen zusammenhängenden Wirtschaftsflächen zu sichern, die sich für die Ansiedlung von flächenintensiven Gewerbe- und Industriebetrieben eignen.

Zu diesem Zweck sollen 24 in der Planungsregion verteilte Standorte als Bereiche für gewerbliche und industrielle Nutzung mit der Zweckbindung (GIBz) „Regionale Kooperationsstandorte“ festgelegt werden.

Die neuen zeichnerischen Festlegungen des Teilplans sollen die Aussagen der vier im Verbandsgebiet geltenden Gesamtpläne der Bezirksregierungen Arnsberg, Münster und Düsseldorf (Regionalplan Düsseldorf – GEP 99, Regionalplan Münster – Teilabschnitt Emscher-Lippe, Regionalplan Arnsberg – Oberbereiche Bochum und Hagen, Regionalplan Arnsberg – Teilabschnitt Oberbereich Dortmund westlicher Teil) in den 24 Bereichen ersetzen.

Zu einem späteren Zeitpunkt soll der sachliche Teilplan in den Gesamtplan „Regionalplan Ruhr“ integriert werden.

Regionalverband Ruhr
Referat 15
Regionalplanungsbehörde
regionalplanung@rvr.ruhr
+49 201 2069-6358