Internationale Gartenausstellung (IGA)

IGA kommt 2027 in die Metropole Ruhr

Die IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH hat am 20. Dezember 2019 offiziell ihre Arbeit aufgenommen.

Der Regionalverband Ruhr (RVR), die Städte Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen sowie die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) haben den Gesellschaftsvertrag unterzeichnet.

Die Gesellschaft wird die Internationale Gartenausstellung im Ruhrgebiet vorbereiten, planen und durchführen.

Gut zu wissen

Bereits am  14. Dezember 2018 hatte die RVR-Verbandsversammlung einstimmig beschlossen, die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) in der Metropole Ruhr zu realisieren.

Was soll die Durchführungsgesellschaft leisten?

Die Gesellschaft wird die Internationale Gartenausstellung im Ruhrgebiet vorbereiten, durchführen und abwickeln. Zudem soll sie Vorschläge entwickeln, wie die von ihr bewirtschafteten Flächen nach Beendigung der IGA genutzt werden.

Gesellschafter sind neben dem RVR (54,6 Prozent) die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (13 Prozent), die Städte der Zukunftsstandorte Dortmund (14,4 Prozent), Duisburg (11,6 Prozent) und Gelsenkirchen (6,4 Prozent).

weiße Schachtel

Wie ist die Finanzierung geregelt?

Der Durchführungshaushalt beläuft sich auf rund 84 Millionen Euro. Etwa 35 Millionen davon sollen aus Einnahmen der verkauften Eintrittskarten finanziert werden. Konservativ gerechnete Besucherprognosen gehen von etwa 2,6 Millionen Besuchern aus.

Laut Machbarkeitsstudie könnte die Internationale Gartenschau sogar bis zu fünf Millionen Besucher anlocken. Weitere Einnahmen ergeben sich aus Mieten, Pachten und Sponsoring. Den Zuschussbedarf von rund 36 Millionen Euro teilen sich RVR und Mitgliedsstädte und –kreise.

Wer steht hinter der IGA 2027?

Getragen wird die Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr vom RVR, von den Kommunen und Kreisen der Metropole Ruhr, der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH, der Ruhr Tourismus GmbH sowie zahlreichen weiteren beteiligten und interessierten Institutionen wie Emschergenossenschaft, LWL und LVR, Gartenbauverbänden, Landwirtschaftskammer oder Kleingartenverbänden.

Das IGA-Konzept

Das IGA-Konzept

drei Ereignis-Ebenen

Zur ersten Ebene zählen die drei Hauptstandorte „Rheinpark“ in Duisburg, „Zukunftsinsel Gelsenkirchen“ (Nordsternpark und Emscherinsel) und „Emscher Nordwärts“ in Dortmund. Der Besuch dieser Orte wird kostenpflichgig sein.

Auf der zweiten Ausstellungsebene "Unsere Gärten" sollen regional relevante (Landschafts-)Parks und Gärten im Ruhrgebiet präsentiert werden. Im Rahmen dieser Ausstellungsebene werden zahlreiche Park- und Grünflächen aufgewertet und über Themenrouten verbunden. Von den 200 gemeldeten Projekten sind 80 mit Investitionen verbunden. Eine Auswahl, Qualifizierung und Filterung der Projektanmeldungen erfolgt in Anlehnung an Prozesse der NRW-Strukturfördermaßnahme „Regionale“ gemeinsam mit den Kommunen und dem Land.

Die dritte Ebene „Mein Garten“ soll bürgerschaftliches Engagement und die Identifikation mit der Region fördern. Vereine und Privatinitiativen können dabei ihre nachbarschaftlichen Grün-Initiativen präsentieren.

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RUFIS-Studie bestätigt Wirtschaftlichkeit

RUFIS-Studie bestätigt Wirtschaftlichkeit

Das Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik (RUFIS) der Ruhr-Universität Bochum hat der IGA 2027 positive wirtschaftliche Effekte für die Metropole Ruhr und das Land NRW bescheinigt.

Durch die IGA sollen insgesamt 9.000 Arbeitsplätze neu entstehen, über 70 Prozent davon verbleiben in der Region. Hinzukommen Produktions- und Einkommenseffekte von bis zu 800 Millionen Euro, wovon 656 Millionen Euro auf das Ruhrgebiet entfallen.

Außerdem profitieren besonders Wirtschaftssektoren wie Tourismus, Wohnungs-, Garten- und Landschaftsbau von der IGA 2027.

Dr. Martina Oldengott
Projektleitung
IGA Metropole Ruhr 2027
m.oldengott@iga2027.ruhr
+49 201 565 769 04
Dipl.-Ing. Horst Fischer
Projektleitung
IGA Metropole Ruhr 2027
h.fischer@iga2027.ruhr
+49 201 5657 69 05