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Das Ruhrgebiet zeigt Farbe: Förderung für neue Street-Art Route

Ruhrgebiet (idr). Das Ruhrgebiet erhält einen neuen Anstrich: Mit der "Street-Art Route Ruhrgebiet" schafft die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) eine neue touristische Attraktion, die urbane Graffiti-Kunst erfahrbar macht. 

Das Projekt verknüpft insgesamt 29 Standorte im Ruhrgebiet, darunter neue Fassadenkunstwerke sowie bestehende populäre Graffiti-Standorte, zu einem zusammenhängenden touristischen Angebot. Ein besonderes Highlight: Ein sogenanntes "Lighthouse"-Kunstwerk, das als zentrale Landmarke mit internationaler Strahlkraft konzipiert ist, teilt die RTG mit. Regierungspräsident Thomas Schürmann überreichte der RTG heute (11. März) einen symbolischen Scheck in Höhe von 995.999,98 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus Landesmitteln des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die digitale Innovation und Vernetzung: Augmented-Reality-Elemente sollen virtuelle Erlebnisse direkt vor Ort ermöglichen. Die Werke werden digital erfasst und mit QR-Codes versehen. Besucherinnen und Besucher können die Motive mit ihrem Smartphone scannen und zusätzliche digitale Inhalte erleben, bei denen sich das Kunstwerk virtuell bewegt oder verändert.

Die Standorte der Kunstwerke werden so gewählt, dass sie gut mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar sind. Besonders berücksichtigt werden Fassaden im Innenstadtbereich, in der Nähe zentraler Bahnhöfe oder an wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten, sodass die Route möglichst ohne Auto bereist werden kann.

Planmäßig wird im Spätherbst die Aufnahme von 20 bestehenden und acht neuen Graffitikunstwerken in die Route erfolgen. Die komplette Route inklusive des Lighthouse-Werks wird laut RTG ab Ende 2027 für den Städtetouristen erlebbar sein und vermarktet.

Regionalverband Ruhr

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