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Region votiert mehrheitlich für Olympische und Paralympische Spiele in der Region KölnRheinRuhr

Die Menschen in der Rhein-Ruhr-Region haben Ja zu Olympia gesagt. Bei den Ratsbürgerentscheiden über die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 in der Region KölnRheinRuhr stimmte eine breite Mehrheit dafür.

Die wahlberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner der 17 geplanten Austragungsstädten - im Ruhrgebiet sind das Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Oberhausen und Recklinghausen - konnten per Briefwahl darüber abstimmen, ob sie die Bewerbung wünschen.

Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr (RVR), freut das Ergebnis: "Die starken Ergebnisse der Ratsbürgerentscheide geben der gemeinsamen Bewerbung von KölnRheinRuhr einen kräftigen Schub. Das Ruhrgebiet wird seine Sportbegeisterung, die vorhandene Sport-Infrastruktur und seine Erfahrungen bei der Durchführung von Großereignissen jetzt auf bundesweiter Ebene in die Waagschale werfen. Wir sind bereit für olympische und paralympische Spiele in den Städten an Rhein und Ruhr, an Emscher und Lippe, und scheuen keinen Vergleich mit den verbliebenen Konkurrenten."

In 16 der 17 Städte fiel das Bürgervotum klar für das Sportgroßereignis aus: In den beiden größten Städten des Ruhrgebiets, Dortmund und Essen, stimmten 68,3 bzw. 64,3 Prozent für eine Olympia-Bewerbung. Besonders hoch war die Zustimmungen im Ruhrgebiet in Gelsenkirchen (74,2 Prozent), Duisburg (73 Prozent) und Recklinghausen (72,9 Prozent). In Herten gab es ebenfalls eine Mehrheit, das notwendige Quorum der Bürgerbeteiligung wurde jedoch verfehlt. Herten ist damit nicht mehr Teil der Bewerbung.

Die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für eine deutsche Bewerberstadt fällt Ende September. Zu den innerdeutschen Konkurrenten von KölnRheinRuhr gehören die Städte Berlin, Hamburg und München.

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