Der Kommunalrat hat sich nochmal einstimmig gegen Pläne der Bundesregierung bei der Neuverteilung von GRW-Mitteln geäußert. Denn das Ruhrgebiet darf mit seinen großen Strukturwandelaufgaben, hohen Soziallasten und industrieller Transformation bei der Neuverteilung nicht benachteiligt werden, betonte Sören Link als Sprecher des Gremiums und Oberbürgermeister der Stadt Duisburg.
Das Geld wird dringend für die Sanierung und Revitalisierung von Brach- und alten Industrieflächen gebraucht, um Arbeitsplätze zu sichern oder neu zu schaffen. Daher ist es wichtig, die Ruhrgebietskommunen jetzt in die Lage zu versetzen, die Flächen zu erwerben und zu sanieren. Das geht aber nicht ohne finanzielle Unterstützung von Bund und Land, so RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin.
Minister Liminski betonte, dass die NRW-Landesregierung die Forderungen aus dem Ruhrgebiet unterstützt und dazu das Gespräch mit der Bundesregierung sucht.
Vor den Beratungen mit Minister Liminski hatte der Kommunalrat einen neuen stellvertretenden Sprecher gewählt. Oberbürgermeister Dennis Rehbein aus Hagen folgt auf Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen, der seit dem Sommer 2026 neuer Vorsitzender vom Städtetag NRW ist.
