Essen (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) schreibt im Rahmen seines Projekts Interkultur Ruhr das "Time To Breathe Fellowship" aus. Es soll eine nachhaltige Basis für spätere freiberufliche Arbeit schaffen. Kunst- und Kulturschaffende, die sich als Schwarz, of Color, migrantisch positionieren oder eigene Fluchterfahrung haben, werden explizit zur Bewerbung ermutigt. Bewerbungsschluss ist am 3. Februar.
Das Fellowship umfasst neben einer zehnmonatigen finanziellen Förderung auch ein Begleitangebot, das ein Coaching, Mentorship oder die Organisation einer Hospitanz sein kann. Die Fellows kuratieren außerdem gemeinsam mit der Leitung von Interkultur Ruhr das künstlerische Programm der ersten Ausgabe des Festivals, das Interkultur Ruhr im Oktober ausrichten wird.
Kunst- und Kulturschaffende aller künstlerischen Sparten, vor allem sozial engagierte Kunst, sowie spartenübergreifend Arbeitende können sich bewerben. Sie müssen im Hauptberuf als freischaffender Künstler oder freischaffende Künstlerin tätig sein und dauerhaft im Ruhrgebiet leben.
Die Auswahl erfolgt durch eine Jury. Das Fellowship-Programm ist Teil der Kulturstrategie Ruhr und wird vom NRW-Kulturministerium finanziert.
Infos: interkultur.ruhr
Pressekontakt: RVR, Megha Kono-Patel, Telefon: 0201/2069-395, E-Mail: kono-patel[at]rvr.ruhr