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Regionalverband Ruhr erhält Förderbescheid über 780.000 Euro für klimaangepasstes Waldmanagement

Essen. Der Regionalverband Ruhr und seine eigenbetriebsähnliche Einrichtung RVR Ruhr Grün erhalten Unterstützung vom Bund, um den Wald fit für die Zukunft zu machen: 780.000 Euro pro Jahr fließen aus dem Bundesprogramm "Klimaangepasstes Waldmanagement" ins Ruhrgebiet. Einen entsprechenden Förderbescheid hat der RVR jetzt von der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) erhalten.

Zweck der Zuwendung sind der Erhalt, die Entwicklung und die Bewirtschaftung von Wäldern, die an den Klimawandel angepasst (klimaresilient) sind. Nur klimaresiliente Wälder sind dauerhaft in der Lage, neben der CO2-Bindung in Wäldern und Holz auch die anderen Ökosystemleistungen (z. B. Schutz der Biodiversität, Erholung, Gemeinwohlleistungen, Rohholzbereitstellung) zu erfüllen.

Für die Umsetzung der in der Förderrichtlinie genannten Kriterien hat die eigenbetriebsähnliche Einrichtung des RVR zehn Jahre Zeit. So lange läuft die Förderung. Für die unter Prozessschutz gestellten Flächen (also stillgelegte Waldflächen, die aus der Nutzung genommen wurden) gilt der Bindungszeitraum sogar für 20 Jahre. Viele dieser Kriterien hat RVR Ruhr Grün bereits in der Vergangenheit umgesetzt.

Carsten Uhlenbrock, Betriebsleiter von RVR Ruhr Grün, sieht sich in der gemeinsamen Arbeit bestätigt, weil viele der bereits auf freiwilliger Basis umgesetzten Maßnahmen jetzt in Wert gesetzt werden: "Die Zuwendung macht es möglich, dass wir jetzt den finanziellen Rahmen haben, um die wichtige und dringend notwendige Anpassung unserer Wälder an den Klimawandel voranzutreiben."

Regionalverband Ruhr

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