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Fit für die Zukunft: Erster Spatenstich für die Modernisierung der Revierparks gesetzt

Duisburg/Metropole Ruhr (idr). Mit dem ersten Spatenstich im Revierpark Mattlerbusch in Duisburg fiel am 6. September der Startschuss zur Modernisierung aller fünf Revierparks in der Metropole Ruhr. Mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von rund 28 Millionen Euro will der Regionalverband Ruhr (RVR) die Parks bis 2022 ökologisch aufwerten und zukunftsweisend umgestalten. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV) fördert die Revitalisierung mit 23 Millionen Euro.

Zu den Revierparks gehören neben Mattlerbusch noch Vonderort in Oberhausen/Bottrop, Nienhausen in Gelsenkirchen/Essen, Gysenberg in Herne und Wischlingen in Dortmund.

Die Vorbereitung der Baumaßnahmen erfolgt ab Herbst 2020 in allen fünf Revierparks. Ab Frühjahr 2021 rollen dann die Bagger.

Den ersten Spatenstich setzten heute NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, Josef Hovenjürgen, Vorsitzender der RVR-Verbandsversammlung, und Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. Gemeinsam bepflanzten sie die ersten Beete für das Umweltbildungsprogramm.

"Die Revierparks sind integraler Bestandteil der grünen Infrastruktur in einer dicht besiedelten Region wie dem Ruhrgebiet. Solche Orte erhalten die Biodiversität, tragen zur Klimafolgenanpassung bei und erhöhen die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Daher müssen wir die Revierparks weiterentwickeln und ihre Funktionen im Netz der grünen Infrastruktur ausbauen", bekräftigte NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser bei ihrem Besuch des Revierparks Mattlerbusch.

"Mit Hilfe des Landes machen wir die Revierparks in der Metropole Ruhr fit für die Zukunft. Dabei geht es nicht um einen frischen Anstrich, sondern um eine ökologische Aufwertung. Bis 2022 entstehen Gärten für alle mit direkter Anbindung an Wohnquartiere, Erholungsoasen für überhitzte Innenstädte und moderne Begegnungsorte mit digitaler Infrastruktur. In unseren Planungsprozess werden wir auch die Menschen vor Ort aktiv miteinbinden," erläuterte Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr.

Bei Bürgerinformationsabenden nach den Herbstferien 2020 und im Rahmen erster Umweltbildungsaktionen mit Schulen, Kitas und Jugendgruppen bekommen die Menschen vor Ort Einblicke in die aktuellen Planungen.

Die Weiterentwicklung der Revierparks zu ökologisch wertvollen und integrativen Orten der Umweltbildung und Begegnung erfolgt im Rahmen des RVR-Handlungskonzeptes "Zukunft und Heimat: Revierparks 2020". Neben barrierefreien Bildungs- und Spielangeboten bekommen die Revierparks u.a. Grüne Klassenzimmer und Naturlehrpfade sowie vielfältige Pflanzenwelten, neu gestaltete Eingangsbereiche und Wege.

Online-Redaktion
Team Medien und Internet