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ADAC-Staubilanz: Spitzenwerte im Ruhrgebiet

Ruhrgebiet (idr). Wer im Ruhrgebiet auf das Auto setzt, muss sich häufig in Geduld üben: Die Autobahnen der Region gehörten laut ADAC-Staubilanz auch 2025 zu den am stärksten belasteten Strecken in NRW. Spitzenwerte gab es u. a. bei den Staukilometern, der Anzahl und der Länge der Staus.

 

So lag die A40 mit 17.203 Meldungen bundesweit an der Spitze, und auf der A1 gab es mit 41.613 Kilometern die größte Staulänge. Der Autobahnabschnitt mit den meisten Stauereignissen war wie schon in den beiden Vorjahren erneut die A42 zwischen Dortmund und Kamp-Lintfort (13.159 Meldungen). Die in Summe längsten Staus gab es mit 21.716 Kilometern auf der A3 zwischen Köln und Oberhausen. Hier brauchten Autofahrer auch die meiste Geduld (Staudauer: 12.424 Stunden).

 

Zu den 20 bundesweit besonders ausgeprägten lokalen Stauschwerpunkten gehörten u. a. Kreuz Dortmund/Unna - Schwerte (A1), Kreuz Kaiserberg - Oberhausen-Lirich (A3), Bochum-Hamme - Bochum-Zentrum (A40), Herne-Eickel - Kreuz Herne (A43) oder Duisburg-Meiderich - Kreuz Duisburg (A59).

 

Für 2026 rechnet der ADAC in NRW erneut mit einem steigenden Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen. Das liegt an der weiterhin stark sanierungsbedürftigen Verkehrsinfrastruktur in NRW, sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene. Stau-Hotspots im Ruhrgebiet sind laut Prognose 2026 u. a. die A1 zwischen dem Kreuz Dortmund/Unna und dem Kamener Kreuz (Brückenneubauten, Ausbau AK Dortmund/Unna) , die A2 zwischen dem Dreieck Bottrop und dem Kreuz Recklinghausen (Fahrbahnsanierungen, Brückenneubauten), die A3 und A40 im Großraum Duisburg/Essen/Oberhausen (Umbau Kreuz Kaiserberg) und die A43 zwischen Recklinghausen und Bochum (sechsstreifiger Ausbau).

 

Um die angespannte Verkehrslage zu verbessern, fordert der ADAC in NRW u. a. mehr Finanzierungssicherheit für Sanierung und Ausbau, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen sowie die Bauzeit beim Ersatz maroder Brücken zu verkürzen.

 

Weitere Informationen: presse.adac.de/regionalclubs/nordrhein-westfalen/adac-staubilanz-nrw-2025.html

Pressekontakt: ADAC, Thomas Müther, Telefon: 0170/5602069, E-Mail: thomas.muether[at]nrh.adac.de

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