Aktuelles

ADAC-Umfrage: Verkehrszufriedenheit in Ruhrgebietsstädten ist gesunken

Bochum/Gelsenkirchen/Oberhausen (idr). Wie zufrieden sind Menschen mit ihren täglichen Wegen – im Auto, mit Bus und Bahn, auf dem Fahrrad oder zu Fuß? Für eine bundesweite Studie des ADAC wurden 29 mittelgroße Städte untersucht, u. a. Bochum, Gelsenkirchen und Oberhausen. Der Index gibt dabei an, wie hoch der Anteil der Menschen ist, die überwiegend zufrieden mit der Mobilität sind, gegenüber denen, die überwiegend unzufrieden sind.

 

Mit einem Index von +16 liegt Bochum im Mittelfeld, auch wenn die Stadt gegenüber 2021 fünf Indexpunkte verloren hat. Während sich die Teilindizes für ÖPNV (+26 statt +23) und Fahrrad (+22 statt +17) verbessert haben, sind die Werte für den Fußverkehr (+23 statt +38) und das Auto (−6 statt +7) gesunken. Autofahrer bemängeln vor allem den Straßenzustand, das Baustellenmanagement und die Parkgebühren.

 

Gelsenkirchen rangiert auf Platz 22 – mit einem Index von +10 (minus sechs Punkte zu 2021). Besonders deutlich ist der Fußverkehrsindex von +32 auf +14 zurückgegangen. Beim Auto liegt er bei −5, beim ÖPNV bei +21 und beim Fahrrad unverändert bei +10. Oberhausen ist von Platz acht auf den letzten Rang mit einem Gesamtindex von −1 gefallen. Die Zufriedenheit ist bei allen vier Verkehrsarten gering, besonders deutlich beim Autoverkehr mit einem Index von −21.

 

Informationen: http://www.adac.de/nrw

Pressekontakt: ADAC Nordrhein e.V., Laura Scherer, Telefon: 0151/52930153, E-Mail: laura.scherer[at]nrh.adac.de

Regionalverband Ruhr

info[at]rvr.ruhr
+49 201 2069-0