Ruhrgebiet (idr). Die Bewerbung KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele kann laut neuen Berechnungen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) insgesamt 17,6 Millionen Tickets anbieten – 3,6 Millionen mehr als bisher geplant und mehr als bei allen bisherigen Spielen.
Zudem wurde das Sportstättenkonzept für KölnRheinRuhr an zentralen Punkten weiter optimiert. Im Ruhrgebiet wechselt Wasserball in den Landschaftspark Duisburg-Nord, die Box‑Finals gehen ins Bochumer Ruhrstadion und alle Fußball‑Finalspiele finden im Signal‑Iduna‑Park in Dortmund vor bis zu 70.000 Zuschauenden statt.
Gelsenkirchen wird zum Zentrum des Schwimmsports: Unter anderem sollen hier die olympischen und paralympischen Schwimmwettbewerbe vor Rekordkulissen von bis zu 60.000 Zuschauenden stattfinden. Erweitert wird das Programm in Gelsenkirchen durch die Wettkämpfe im Wasserspringen und Synchronschwimmen.
Unter dem angepassten Plan sollen nun rund 96 Prozent der Athletinnen und Athleten im Olympischen und Paralympischen Dorf in Köln untergebracht werden – mit kurzen Wegen von durchschnittlich unter 34 Minuten zu den jeweiligen Sportstätten.
Im April hatte die Bevölkerung in den geplanten Austragungsstädten bei Ratsbürgerentscheiden mit breiter Mehrheit für eine Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 gestimmt. Die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für eine deutsche Bewerberstadt fällt am 26. September. Zu den innerdeutschen Konkurrenten von KölnRheinRuhr gehören die Städte Berlin und München.
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