Duisburg (idr). Die Autobahn GmbH beginnt im Januar mit dem Ersatzneubau des Brückenzugs Berliner Brücke in Duisburg. Damit startet der erste Abschnitt des geplanten Ausbaus der A59 auf sechs Spuren zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und der Anschlussstelle Duisburg-Marxloh, obwohl der Planfeststellungsbeschluss für den rund 6,7 Kilometer langen Gesamtabschnitt noch aussteht. Aufgrund der hohen Dringlichkeit hat das Fernstraßen-Bundesamt im Mai eine vorläufige Anordnung erlassen, die den frühzeitigen Start der Arbeiten an der 1,8 Kilometer langen Brücke erlaubt.
In der ersten Bauphase wird westlich der aktuellen Brücke ein komplett neues Teilbauwerk errichtet, das später den Verkehr in Fahrtrichtung Süden aufnehmen wird. Es soll bis Herbst 2029 fertiggestellt sein. Danach wird der Verkehr auf den Neubau umgelegt. Anschließend erfolgt der Rückbau des bestehenden Brückenzugs sowie der Bau des zweiten Teilbauwerks.
Ende 2022 hatte die Autobahn GmbH die Planfeststellung für den gesamten Ausbauabschnitt beantragt. Die Entscheidung erfolgt im Planfeststellungsbeschluss und wird 2026 erwartet. Die A59 ist eine der zentralen Nord-Süd-Verbindungen im Duisburger Stadtgebiet. Sie verbindet u. a. den Duisburger Binnenhafen mit dem regionalen und überregionalen Autobahnnetz.
Infos: http://www.autobahn.de
Pressekontakt: Autobahn GmbH, Gina Kehren, Telefon: 0201/7298250, E-Mail: gina.kehren[at]autobahn.de