Bochum (idr). Die Universitätsaugenklinik an den Knappschaft Kliniken in Bochum entwickelt eine neue Lasermethode zur Behandlung von Sehfehlern, die ohne Schnitte auskommt. Die Mediziner wollen den Brechungsindex der Hornhaut nicht-invasiv verändern. Der eingesetzte Femtosekundenlaser sendet Pulse deutlich unterhalb der Zerstörschwelle, so dass es keine Schnitte oder sonstige Schädigungen im Gewebe gibt. Es entsteht vielmehr eine Veränderung mit fließendem Übergang zum nicht behandelten Gewebe.
Mit der Methode können auch Patienten z. B. mit einer sehr dünnen Hornhaut behandelt werden, für die sich andere Methoden nicht eignen.
Infos: https://www.ruhr-uni-bochum.de/eeri/staff/head.html.de
Pressekontakt: Knappschaft Kliniken, Universitätsklinikum Bochum GmbH, Prof. Dr. Stephanie Joachim, Telefon: 0234/29980056, E-Mail: stephanie.joachim[at]ruhr-uni-bochum.de