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Breite Unterstützung für Olympia an Rhein und Ruhr

Ruhrgebiet (idr). Noch bis zum 19. April läuft der Bürgerentscheid zur Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 in der Region KölnRheinRuhr. Die wahlberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner der 17 geplanten Austragungsorte - im Ruhrgebiet sind das Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Oberhausen und Recklinghausen - können per Briefwahl darüber abstimmen, ob sie die Bewerbung wünschen. Bei Politik, Verbänden, Tourismus und Wirtschaft gibt es breite Unterstützung. Leading City der Bewerbung ist Köln.

 

"Olympia hat das Potenzial, dem Strukturwandel im Ruhrgebiet zusätzlichen Schub zu verleihen", hebt Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr (RVR), hervor. "Die Spiele können wie ein Konjunkturprogramm wirken, zum Beispiel beim Ausbau von Verkehrsinfrastruktur, bei der Modernisierung unserer Sportstätten und der Ansiedlung neuer Arbeitsplätze." Und er meint weiter: "Ein entscheidender Olympia-Effekt beim Ausbau und der Modernisierung von Infrastruktur liegt in der Beschleunigung: Durch die Festlegung eines unverrückbaren Zieldatums wie der Eröffnungsfeier entstehen Verbindlichkeiten, die zum Beispiel Planungs- und Genehmigungsprozesse verkürzen und eine schnellere Umsetzung ermöglichen. Auch die Zugänge zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten werden erleichtert."

 

Die Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet sprechen sich ebenso für eine Olympiabewerbung der Region aus: "Wir gehen von nachhaltigen positiven Effekten für unsere regionale Wirtschaft aus und sehen große Chancen für wirtschaftliches Wachstum. Besonders stark hervorzuheben ist der langfristige Imagegewinn der gesamten Region, der sich auf die Tourismusbranche auswirken würde", so Roland Klein, Präsident der derzeit federführenden IHK zu Dortmund. Der Präsident des Landessportbundes NRW, Stefan Klett, sieht in der Bewerbung eine Lokomotive für die Sportentwicklung, die substanzielle Verbesserungen für den gesamten Sport im Land ermögliche.

 

Auch auf Social Media ist die Unterstützung aus dem Ruhrgebiet groß. Auf LinkedIn sieht der Initiativkreis Ruhr in Olympia "ein starkes Signal für unsere Infrastruktur, unsere Mobilität und unsere Fähigkeit zur Zusammenarbeit. Über 90 Prozent der geplanten Wettkampfstätten sollen mit dem ÖPNV in maximal 15 Gehminuten erreichbar sein für mehr Nachhaltigkeit und Inklusion." Ebenfalls auf LinkedIn äußert sich Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH (RTG). Als Vorteile der Bewerbung nennt er u. a. "viele schon vorhandene Sportstätten mit teilweise langer Tradition für die jeweiligen Sportarten als wesentlicher Punkt der Nachhaltigkeit, aufgrund unseres Einzugsgebietes immer volle Ränge und Tribünen, durch den Besuchstourismus entstehende wirtschaftliche Effekte in Milliardenhöhe, positiver Imagegewinn, der unbezahlbar ist."

 

Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen freut sich auf Instagram: "Olympia bringt Weltklasse nach Essen und stärkt unseren Spitzensport nachhaltig!" Und Sören Link, Oberbürgermeister in Duisburg, meint in einer Videobotschaft auf Instagram: "Ich sage ja, weil wir die Infrastruktur haben, weil wir die Sportstätten haben, weil wir eine sportbegeisterte Region sind und weil wir schon oft gezeigt haben, dass wir es können."

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