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Digital Health Ruhr auf der DMEA 2026

Starker Auftritt des Ruhrgebiets in der Hauptstadt

Mit einem deutlich größeren Gemeinschaftsstand und einer starken inhaltlichen Präsenz hat sich die Koordinierungsstelle Digital Health Ruhr auf der DMEA 2026 erneut als feste Größe der europäischen Digital-Health-Landschaft positioniert. Vom 21. bis 23. April 2026 kamen auf Europas Leitmesse für digitale Gesundheitsversorgung erneut Expert*innen, Entscheider*innen und Innovator*innen aus Gesundheitswesen, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft in Berlin zusammen – und das Ruhrgebiet war so präsent wie nie zuvor. 

Koordinierungsstelle Digital Health Ruhr: Auftrag und Aufbau seit 2023 

Getragen wird diese Entwicklung von der Koordinierungsstelle Digital Health Ruhr, die 2023 vom Regionalverband Ruhr initiiert wurde und seither in Zusammenarbeit mit MedEcon Ruhr umgesetzt wird. Mit dem klaren Auftrag, die digitale Gesundheitswirtschaft im Ruhrgebiet zu vernetzen, sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln, bündelt die Koordinierungsstelle seither Aktivitäten an der Schnittstelle von öffentlichem Gesundheitsdienst (ÖGD), Wirtschaft, Forschung und regionaler Strukturentwicklung. 

Ein erster Schwerpunkt lag zunächst darauf, die Digitalisierung des ÖGD voranzutreiben. Hier ist es gelungen, die Gesundheitsämter im Ruhrgebiet erstmals strukturiert an einen Tisch zu bringen und den ämterübergreifenden Austausch gezielt zu fördern. In mehreren Präsenz- und Online-Veranstaltungen konnten sich die Gesundheitsämter nicht nur untereinander vernetzen, sondern auch konkrete Einblicke in externe Dienstleister, digitale Lösungen, Tools und Best Practices gewinnen. Damit wurde eine wichtige Grundlage für Kooperation, Wissenstransfer und gemeinsame Weiterentwicklung geschaffen. 

Zweiter Messeauftritt auf der DMEA – deutlich gewachsen 

Die DMEA 2026 war bereits der zweite Auftritt von Digital Health Ruhr auf der Leitmesse. Während der Messeauftritt 2025 noch als bewusst kleiner, aber erfolgreicher Auftakt konzipiert war, wurde das Konzept nun konsequent weiterentwickelt. 

Bereits 2025 wurde erstmals auch der ÖGD mit nach Berlin genommen – ein Schritt, der sowohl bei den beteiligten Gesundheitsämtern als auch bei den Messebesuchenden auf große Resonanz stieß. Die positiven Rückmeldungen aus 2025 bildeten die Grundlage für den Ausbau des Messeengagements. 

2026 präsentierte sich Digital Health Ruhr mit einem verdoppelten Gemeinschaftsstand von 72 m², auf dem mehr als 20 Partner aus Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Hand vertreten waren. Ziel war es, die Vielfalt und Innovationskraft der Digital-Health-Region Ruhr sichtbar zu machen – praxisnah, vernetzt und lösungsorientiert. 

Vertreten waren u.a. folgende Unternehmen/ Institutionen, darunter auch einige aus dem MedEcon Ruhr Netzwerk: 

  • Unternehmenspartner wie die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen, Arrivara (Healthy Projects GmbH), Business Metropole Ruhr, connect MT, Dubidoc (Takuta GmbH), Elona Health, Fluint Health, Icho Systems, MeiCla Design, Portal eins, TAKEPART Media + Science GmbH, Zava Sprechstunde Online GmbH, Medmehr und TwinC GmbH 

  • die Forschungsprojekte Digital Health Factory Ruhr und SmartHospital.NRW 

  • sowie die Gesundheitsämter Bochum, Dortmund, Ennepe-Ruhr-Kreis, Gelsenkirchen, Hagen und Hamm, die erfolgreiche Digital-Health-Entwicklungen aus ihrer Verwaltungspraxis vorstellten. 

Ergänzt wurde der Auftritt durch ein umfangreiches Vortragsprogramm auf der eigenen Standbühne, das thematisch von digitaler Versorgung über kommunale Innovationsprojekte bis hin zu praktischen Umsetzungsbeispielen reichte. Der Gemeinschaftsstand wurde so nicht nur Präsentationsfläche, sondern Ort des Austauschs, der Diskussion und der aktiven Vernetzung. 

Hohe Besucherfrequenz und internationale Aufmerksamkeit 

Das Interesse am Gemeinschaftsstand war während der gesamten Messe durchgehend hoch. Zahlreiche Fachbesuchende nutzten die Gelegenheit zum Austausch, darunter: 

  • eine Delegation aus der Schwesterregion Südwestfalen, 

  • eine Unternehmensdelegation aus Norwegen, 

  • mehrere Studierendengruppen aus dem Ruhrgebiet und aus ganz Deutschland, 

  • sowie zahlreiche Akteur:innen aus dem Netzwerk des MedEcon Ruhr e. V. und darüber hinaus. 

Die hohe Besucherfrequenz und die intensiven Gespräche unterstreichen eindrucksvoll die wachsende Strahlkraft des Ruhrgebiets als Innovationsstandort für digitale Gesundheit. 

BMR Get Together: Internationale Erfolgsgeschichte auf dem Gemeinschaftsstand Digital Health Ruhr 

Am Nachmittag des ersten DMEA-Tages fand außerdem das internationale Get Together der Business Metropole Ruhr (BMR) auf dem Gemeinschaftsstand von Digital Health Ruhr statt. Ziel war es, jungen, innovativen Unternehmen aus den Benelux-Staaten die Digital Health Metropole Ruhr als servicestarken Partner für den Markteintritt in Deutschland zu präsentieren. 

Dabei wurde eine konkrete Erfolgsgeschichte sichtbar: Auf der DMEA 2025 hatte Mahdi Hamzei (BMR) als Partner des Gemeinschaftsstandes Digital Health Ruhr Kevin van Geest, Director of Sales des niederländischen Scale-ups Psylaris, kennengelernt. Aus diesem Erstkontakt entwickelte sich ein enger Austausch. Ende 2025 ist Psylaris nun offiziell an der Ruhr angesiedelt und als Quhr-Mitglied in das regionale Netzwerk eingebunden. 

Auf dem Get Together berichteten Mahdi Hamzei (BMR), Kevin van Geest (Psylaris) und Leif Grundmann (MedEcon Ruhr, Quhr) gemeinsam von diesem Weg – exemplarisch dafür, wie Messekontakte, regionale Koordination und gezielte Ansiedlungsunterstützung ineinandergreifen können. 

Ausblick 

Die Koordinierungsstelle Digital Health Ruhr bereitet den Messeauftritt derzeit nach und arbeitet bereits an den nächsten Vernetzungs- und Entwicklungsformaten. Weitere Eindrücke von den Messetagen sowie vertiefende Inhalte finden Sie unter: https://www.digitalhealth.ruhr/digital-health-im-ruhrgebiet/dmea-2026/  

Regionalverband Ruhr

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