Duisburg (idr). Die Stadt Duisburg will die Möglichkeiten der Tiefengeothermie ausloten. Für eine entsprechende Erkundungsbohrung erhält die Stadt nun vom Land NRW eine Förderung in Höhe von rund 7,46 Millionen Euro. Den entsprechenden Förderbescheid überbrachte NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur gestern.
Zwischen 2.000 und 4.000 Metern Tiefe werden im Stadtteil Hochfeld wasserführende Gesteinsschichten erwartet, in denen aufgrund der mit der Tiefe zunehmenden Erdwärme das Wasser zwischen 80 und 130 Grad heiß ist. Dieses Wasser soll dann an die Oberfläche gefördert werden, um die Wärme für das Fernwärmenetz nutzbar zu machen. Das abgekühlte Wasser wird wieder in die Tiefe gefördert, dort erneut erwärmt und wieder an die Oberfläche gepumpt. Weil bei dieser Methode keine fossilen Brennstoffe zum Einsatz kommen, entstünde auf diese Weise eine emissionsfreie Wärmequelle. Die Stadtwerke Duisburg haben sich zum Ziel gesetzt, ihre Fernwärme bis zum Jahr 2035 vollständig CO2-neutral zu erzeugen.
Die Bohrungen auf dem Gelände der Stadtwerke selbst werden voraussichtlich ab März 2028 beginnen und mehrere Monate dauern. Insgesamt investieren die Stadtwerke Duisburg und das Land NRW rund 12,5 Millionen Euro in die Erkundungsbohrung.
Weitere Informationen zum Thema sind unter stadtwerke-duisburg.de/geothermie zu finden.
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