Dortmund (idr). Lange Ladezeiten und begrenzte Reichweiten gehören zu den großen Nachteilen beim E-Auto. Die Lösung können Hochvolt-Antriebssysteme sein, die mit Spannungen weit oberhalb der heute üblichen 800 Volt arbeiten. Die Fachhochschule Dortmund gehört zu einem EU-Forschungskonsortium, das den Einsatz von Hochvolt-Technologien bei E-Autos vorantreiben und sichere Standards definieren soll.
Der Sprung auf höhere Spannungen ist technisch anspruchsvoll: Bei über 1.000 Volt steigen die Anforderungen an Isolationsmaterialien drastisch, herkömmliche Silizium-Halbleiter stoßen an ihre Grenzen und Batterien müssen den massiven Energieeinstrom beim Schnellladen bewältigen. Diese Probleme wollen die Forscher in Angriff nehmen und lösen. 14 Partner aus acht Ländern arbeiten an dem Vorhaben mit. Die FH Dortmund bringt ihre Expertise in der Modellbildung und Simulation ein. Den Abschluss des Projekts bildet die Erprobung des entwickelten Demonstrators auf einer Teststrecke in Selm.
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Pressekontakt: Fachhochschule Dortmund, Prof. Dr. Markus Thoben, Seyed Saeed Mirsafian, Telefon: 0231/9112-8390, -8176, E-Mail: markus.thoben[at]fh-dortmund.de, seyed.mirsafian[at]fh-dortmund.de